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Kritik an deutscher Energiepolitik

Die Internationale Energie-Agentur (IEA) ist mit der rot-grünen Energiepolitik in Deutschland hart ins Gericht gegangen: "Die deutsche Regierung muss ihre Politik mehr auf Fakten gründen".

Dies sagte IEA-Chefökonom Fatih Birol der „Berliner Zeitung“ (Freitag). So sei das Ziel vom deutschen Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne), bis zur Mitte des Jahrhunderts den Energiebedarf zur Hälfte durch erneuerbare Energien zu decken, nicht realistisch. In Deutschland fehlten die geographischen Voraussetzungen, um in ausreichender Menge zuverlässig Strom aus Wind, Sonne oder Wasserkraft zu erzeugen.

Zum geplanten Atomausstieg sagte der Experte, in Deutschland fehle es an einer durchdachten Strategie, wie die Atommeiler ersetzt werden können. Birol warnte davor, zu sehr auf Gaskraftwerke zu setzen: „Deutschlands Abhängigkeit von Russland wird immer größer.“ Die IEA mit Sitz in Paris ist eine Gemeinschaftseinrichtung von 26 Industriestaaten. In ihrem Rahmen koordinieren die Mitgliedsländer ihre nationalen Energiepolitiken.

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