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Krisenintervention – unverzichtbarer Teil der Rettungskette

Um Menschen zu helfen, die dramatische Erlebnisse zu verarbeiten haben, gibt es in Vorarlberg seit mittlerweile zehn Jahren die Krisenintervention und Notfallseelsorge (KIT).

Am Freitag wurden im Beisein von Landesrätin Greti Schmid die Einsatzberechtigungen an die Absolventinnen und Absolventen der KIT-Ausbildung überreicht. Die Organisation leiste einen wichtigen Beitrag zur hohen Qualität des Vorarlberger Hilfs- und Rettungswesens und sei ein unverzichtbares Glied in der Rettungskette, sagte Schmid.

Im Jahr 2009 wurden die ehrenamtlichen KIT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu 192 Einsätzen gerufen und haben dabei gut 2.000 Arbeitsstunden geleistet. KIT wird in Vorarlberg von einer Arbeitsgemeinschaft verschiedener Organisationen getragen: Caritas der Diözese Feldkirch, Rotes Kreuz, Institut für Sozialdienste, Landesfeuerwehrverband, Landespolizeikommando, Ärztekammer für Vorarlberg, Vorarlberger Landesverband für Psychotherapie, Bergrettung, Wasserrettung, Katholische und Evangelische Kirche.

Nicht nur bei Großereignissen sondern auch in der alltäglichen Arbeit wird eng mit den Einsatzorganisationen zusammengearbeitet. Die KIT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen dabei Menschen in den schwierigsten Stunden ihres Lebens zur Seite. “Dabei geht es sowohl um Hilfe für die Opfer als auch um die Betreuung der helfenden Einsatzkräfte, die nach schrecklichen Situationen manchmal selbst auf professionelle Hilfe angewiesen sind”, so LR Schmid.

Den Leistungen der KIT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zollte Schmid großen Respekt: “Die Arbeit verlangt starke Persönlichkeiten, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen und belastbar sind. Den KIT-Absolventinnen und Absolventen wünsche ich für diese besondere Herausforderung alles Gute.”

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