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Krippenbauer präsentieren ihre Kunstwerke

Krippenbauer präsentieren ihre Kunstwerke
Krippenbauer präsentieren ihre Kunstwerke ©veronikahofer
Krippenbauer präsentieren ihre Kunstwerke

Die alljährliche Krippenausstellung vom KRIPPENVEREIN LUSTENAU findet heuer von Freitag, 30.11. – Sonntag, 02.12.2012 im Reichshofsaal in Lustenau, zusammen mit dem Christkindlemarkt am Kirchplatz, statt.

Seit dem 23. August 2012 waren die KursteilnehmerInnen in fünf parallel geführten Herbstkursen damit beschäftigt, ihre Krippen zu bauen und alle bemühten sich, rechtzeitig zur Ausstellung fertig zu werden. Schließlich können sie es kaum erwarten, der Bevölkerung ihre Kunstwerke zu präsentieren. Die stimmungsvolle Atmosphäre rund um den Kirchplatz trägt sicher das ihre dazu bei, bei den Besuchern auch das Interesse an den Weihnachtskrippen zu wecken. Es handelt sich um etwa 70 Krippen im heimatlichen und orientalischen Stil. Außerdem können bei der Ausstellung auch Krippen der Kurslehrer und einige ältere Exemplare besichtigt werden.

So auch die orientalische Krippe aus dem Besitz von Isolde und Reinhard Fitz. Es handelt sich um eine Eckkrippe mit Portal und Himmel, Baujahr 1965. Gebaut wurde sie von Leander Bösch, „Nachtwächtars“, der im Krieg einen Arm verloren hatte. Er baute die Krippe in Eigenregie im Postkeller und wurde dabei von Krippenbauer Hans Vetter unterstützt. Den Hintergrund malte der Postbeamte Bruno Huber. Besonders sehenswert sind die 10-11 cm großen Figuren, die diese Krippe beleben. Sie stammen vom Schnitzer Vinzenz Baldemair aus Kirchbichl und die Schafe schnitzte Josef Spiegl aus Oberperfus. Beide hatten in den Kreisen der Krippenbauer einen überragenden Ruf.

 

 

Fleißig am Werken

Bei einem Besuch in der Krippenbauwerkstatt im neuen Vereinslokal konnte man sich davon überzeugen, dass es mit der Fertigstellung der Krippen „in den Endspurt“ geht. Da handelt es sich nur noch um die liebevolle Ausarbeitung, da und dort einen Farbtupfer, ein kleines Requisit, das noch angefertigt werden muss oder andere noch fehlende Details.

Gemütlich geht es zu bei den „Krippelern“ und immer wieder hört man von den Kursteilnehmern, dass das Krippenbauen „süchtig“ macht. Wer einmal ein solches Kunstwerk angefertigt hat, macht meistens auch ein zweites oder sogar mehrere. Und nach der fleißigen Arbeit gibt es jedes Mal ein gemütliches Beisammensein, zum Abschluss sogar mit einem „richtigen Essen“. Beim Kurs am Montagnachmittag gab es Paella und der betörende Duft spornte die Kursteilnehmer erst recht zum Fertigmachen an.

 

 

 

Myrthe Denz (10 Jahre) mit Papa Josef Bösch

Das ist meine erste Krippe. Ich wollte einfach einmal selbst eine machen – der Papa musste nur ein bisschen helfen. Das Schönste für mich ist, dass sie nun bald fertig ist.

 

Hans Scheffknecht (87 Jahre)

Ich hab schon mehrere Krippen gemacht. Weil meine Tochter eine „Heimatkrippe“ besitzt, wollte meine Frau auch eine solche haben, deshalb hab ich nun eine gemacht. Über die Hilfe von Kurslehrer Lothar Bösch war ich sehr froh.

 

Heidi Fakler (66 Jahre)

Ich komme aus Tettnang und bin durch meinen Chef, der aus Lustenau kommt, hierhergekommen, weil es bei uns keine Krippenbaukurse gibt. Das ist schon meine vierte Krippe. Es fasziniert mich, dass alles Handarbeit und jede Krippe anders ist.

 

Birgit Höfer (43 Jahre)

Meine erste Krippe war in eine Baumwurzel gebaut, nun mach ich eine vierstöckige orientalische Krippe. Die Idee dazu ist nach und nach gewachsen. Meine Krippe erzählt in mehreren Szenen die Geschichte um die Geburt Jesu bis zur Flucht nach Ägypten.

 

Öffnungszeiten der Krippenausstellung im Reichshofsaal:

Freitag, 30.11.2012, 14:00 – 21:00 Uhr

Samstag, 01.12.2012, 10:00 – 21:00 Uhr

Sonntag, 02.12.2012, 09:00 – 18:00 Uhr (Krippensegnung 10:30 Uhr)

 

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