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Krippe mit traditioneller Puppenkunst

Die wunderschön restaurierten Figuren wurde von Jung und Alt bewundert.
Die wunderschön restaurierten Figuren wurde von Jung und Alt bewundert.
Bregenz. Die Tradition der Krippenausstellung bei „Weihnachten in der Oberstadt“ wurde auch heuer wieder im obersten Geschoß des Bregenzer Martinsturm weitergeführt.
Krippenszenen

Waren in den vergangenen Jahren jeweils Krippenkunstwerke aus Schülerhand im Martinsturm ausgestellt, so wurde heuer die Eigenbaukrippe der Krippenbaukünstlerin Marion Bigontina ausgestellt werden. Frau Marion Bigontina aus Hohenweiler hat “Baitz-Puppen”, die in den 50-iger Jahren von der damals ansässigen Firma Baitz in Bregenz hergestellt wurden, gesammelt, restauriert und  teilweise neu eingekleidet. Lili und Roman Baitz gründeten 1909 in Berlin das Wiener Kunstgewerbe Atelier Llilli. Ihre Produktion von Puppen und Dekorationen verkauften sie als Werbematerialien erfolgreich an Kaufhäuser und Produzenten in Europa und den USA. Die Kriegseinwirkungen veranlassten die Verlegung der Firma in das steirische Bad Aussee, kurze Zeit später nach Vorarlberg, zuerst nach Lustenau und schließlich 1954 nach Bregenz. Dort wurden zahlreiche Heimarbeiterinnen beschäftigt. Große Bekanntheit erlangten Baitz-Puppen durch rund 300 verschiedene, seriell produzierte Trachtenpuppen, die als Reisesouvenier in den 1950er und 1960er Jahren regen Absatz fanden.

 

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