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Kriminalstatistik: Zahl der Anzeigen gestiegen

Tschofen und Ludescher informierten über die Sicherheitslage im Land
Tschofen und Ludescher informierten über die Sicherheitslage im Land ©VOL.AT bzw Bilderbox
Die Zahl der Anzeigen ist in Vorarlberg ist erstmals seit 2009 gestiegen. Seit dem Jahr 2012 liegt die Zahl der Anzeigen aber stabil unter 20.000. Die Aufklärungsquote ist mit 61,7 Prozent erneut die höchste in ganz Österreich.

2017 stehen erneut der Schutz des Eigentums, die polizeiliche Vernetzung und breit angelegte Präventionsmaßnahmen vor allem im Bereich Internetkriminalität im Mittelpunkt der Polizeiarbeit. Innenminister Wolfgang Sobotka kündigt weitere Personal- und Investitionsoffensiven an und möchte auch die Bevölkerung verstärkt in sicherheitspolitische Fragen einbinden.

Entwicklung der Gesamtkriminalität

Die Sicherheitslage in Vorarlberg ist stabil. Die zuletzt sinkende Anzahl an gerichtlich strafbaren Delikten in Vorarlberg hat sich im Jahr 2016 seit langem mit 19.926 Anzeigen wieder leicht erhöht. Die Aufklärungsquote ist mit 61,7 Prozent hingegen stark gestiegen.

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Entwicklung der Big Five

Die Polizei brachte letztes Jahr 180 Fälle von Einbrüchen in Wohnräume zur Anzeige, wovon in 134 Fällen Wohnhäuser betroffen waren. Die Gesamtzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr verringert, liegt aber im Schnitt der letzten Jahre. Hinsichtlich des Zeitpunkts der Vorfälle bestätigten sich die Erkenntnisse der vergangenen Jahre erneut: Abwesenheiten während der Sommermonate und Dämmerungszeiten in Herbst- und Wintermonaten werden häufig von Tätern als Gelegenheit zum Einbruch genutzt.

einbruche
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Die Zahl der Kfz-Diebstähle ist seit dem letzten Jahr um ein Drittel gesunken: Im letzten Jahr wurden 31 Fälle angezeigt (vier geklärt), davon lediglich zwölf Pkw-Diebstähle. In 17 Fällen wurden Krafträder, in zwei Fällen Lkws gestohlen.

Im Jahr 2016 wurden 2.122 Fälle von Gewaltdelikten angezeigt, 246 Fälle mehr als 2015. Davon konnten in 1.942 Fällen die Täter ermittelt und zur Anzeige gebracht werden – was ein Plus von 0,5 Prozentpunkten zum Jahr davor bedeutet. Alle vier besonders schweren Fälle vorsätzlicher Tötung konnten die Ermittler im Jahr 2016 klären.

gewalt
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Die Anzeigen im Bereich Internetkriminalität sind von 452 auf 652 Fälle gestiegen, wobei es sich meistens um Internetbetrug handelte (474 Fälle). In knapp 49 Prozent der Fälle konnten jedoch Täter ausgemittelt werden, was eine Zunahme von fast fünf Prozentpunkten zum letzten Jahr bedeutet.

internetbetrug
internetbetrug

Die Wirtschaftskriminalität ist im letzten Jahr mit 2.408 Fällen gestiegen (Plus von 511 Fällen). Deutlich gestiegen ist jedoch auch die Aufklärungsrate mit 65 Prozent (62,7 Prozent im Jahr 2015). Der Großteil davon sind Betrugshandlungen. Nach ihrer Schwere bewertet, setzen sich diese Fälle aus 1.648 Vergehen und 47 Verbrechen zusammen, wobei die Zahl der Verbrechen um mehr als die Hälfte gesunken ist (Minus 58 Fälle).

Herausforderungen 2016

Die Umsetzung eines bundesweiten Masterplans zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität war ein Schwerpunkt der LPD Vorarlberg im Jahr 2016. Dazu zählte auch die Ausarbeitung von vorarlbergspezifischen Maßnahmen hinsichtlich aktiver Öffentlichkeitsarbeit, Prävention, Schwerpunktaktionen, eigenen Patrouillen gegen den Dämmerungswohnraumeinbruch sowie internen Schulungen.

Umgesetzte Maßnahmen 2016

Besonders beschäftigt hat die LPD Vorarlberg 2016 eine Reihe von Einbruchsserien. Die Herausforderung war, beim ersten Erkennen von Zusammenhängen und Serien schnellstmöglich entsprechende Maßnahmen zu treffen. Besonders wichtig war und ist aber auch die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, auf deren Hinweise und rasche Verständigungen die Beamten oft angewiesen sind.

Projekte und Maßnahmen 2017

Die stabile Sicherheitslage Vorarlbergs auf einem hohen Niveau zu halten, ist der zentrale Schwerpunkt für die Polizei im Jahr 2017. Im Bereich der Eigentumskriminalität gilt wiederum als vorrangiges Ziel, Einbrüchen in Wohnungen und Wohnhäuser entgegenzuwirken.

Aufgrund der negativen Entwicklung im Bereich des illegalen Glückspiels stellt dessen Bekämpfung einen Schwerpunkt der Vorarlberger Sicherheitsbehörden und der Polizei dar.
Die präventive und fortlaufende Aufklärung der Bevölkerung sowie die Forcierung der polizeilichen Vernetzung, um Seriendelikte frühzeitig zu erkennen, sind wesentliche Maßnahmen zur Eindämmung der Wirtschaftskriminalität.

Dem Phänomen Cybercrime wird durch die Vernetzung mit Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie mit breit angelegten Präventionsveranstaltungen entgegengewirkt. Bereits bei Kindern und Jugendlichen wird durch das Präventionsprojekt „CyberKids“ das Bewusstsein über die Gefahren in der virtuellen Welt geschärft.

Pressekonferenz der Polizei zum Nachsehen

 

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