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Kriminalität in Vorarlberg 2015 leicht rückläufig

Bregenz - Am Donnerstag präsentierte die Landespolizeidirektion Vorarlberg die endgültigen Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung im Jahr 2015. Die Gesamtkriminalität ist so niedrig wie schon lange nicht mehr. Insgesamt wurden rund 19.000 Straftaten zur Anzeige gebracht. 

Landespolizeidirektor Hans-Peter Ludescher präsentierte Donnerstag Mittag die Zahlen der Kriminalitätsentwicklung 2015. Überraschend: Die Zahlen belegen einen Rückgang gegenüber 2014. Allerdings gibt es auch einen kleinen Wermutstropfen. So ist die Aufklärungsquote ebenfalls leicht zurückgegangen. Mit über 57 Prozent liegt man österreichweit allerdings immer noch an der Spitze. Bei den ermittelten Tatverdächtigen Asylwerber gab es zum letzten Jahr einen leichten Anstieg. Dieser sei bei der hohen Zahl an neuen Asylwerbern jedoch nicht gravierend, so Ludescher. Auch würden die meisten dieser Straftaten unter den Asylwerbern stattfinden.

 

Gewaltkriminalität sinkt

Die Anzahl der Gewaltdelikte ist ebenfalls  beachtlich zurückgegangen. Mit 1.876 Anzeigen in diesem Bereich konnte ein Rückgang von rund acht Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden.  Obwohl Einzelfälle in den letzen Wochen, etwas anderes vermuten lassen, waren die Zahlen der letzten zehn Jahre nicht annähernd so niedrig wie 2015. Erfreulich ist auch hier die Aufklärungsquote, die bei rund 91 Prozent liegt.

Einbrüche haben wieder zugenommen

Gestiegen ist 2015 wieder die Einbruchsrate um 11,2 Prozent. Obwohl die Polizei am Anfang der Einbruchsaison einige Einbruchsserien aufklären konnte, ist die Zahl der Einbrüche höher als  in den letzten drei Jahren. Auffallend ist allerdings, dass es im Bereich der sogenannten Dämmerungseinbrüche zu einem starken Rückggang gekommen ist. Waren 2014 noch 51 Dämmerungseinbrüche zu verzeichnen, waren es 2015 noch 15.

Verhetzung und Wiederbetätigung nach wie vor ein Thema

Bei den Anzeigen nach dem Verbotsgesetz verzeichnet die Polizei nach einem Rückgang 2014, für 2015 wieder steigende Zahlen.

Ausblick für 2016

Für das aktuelle Jahr liegen laut Ludescher die Schwerpunkte vor allem in der Aufstockung des Personals, sowie die Bewältigung der nach wie vor aktuellen Flüchtlingssituation. Gerade bei der Nachwuchsgewinnung, setzt die Polizei deshalb auch auf verstärkte Werbung. Dies sei vor allem in Vorarlberg notwendig, da man sich aufgrund der wirtschaftlichen Situation in einem harten Wettbewerb mit der Privatwirtschaft befindet.

 

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