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Kriegsgräberfürsorge „Schwarzes Kreuz“: Rankweiler mit einer Dokumentation geehrt

: (v.l.n.r.) Wolfgang Prugger, Nicole Mayer, Bürgermeister Martin Summer, Oberst Prof. Erwin Fitz; Dr. Franz Freilinger konnte nicht an der Ehrung teilnehmen
: (v.l.n.r.) Wolfgang Prugger, Nicole Mayer, Bürgermeister Martin Summer, Oberst Prof. Erwin Fitz; Dr. Franz Freilinger konnte nicht an der Ehrung teilnehmen ©Marktgemeinde Rankweil
Drei Rankweiler und eine Rankweilerin erhielten vergangenen Montag, 22. Oktober vom Landesgeschäftsführer des Österreichischen Schwarzen Kreuzes, Oberst Prof. Erwin Fitz, eine Dokumentation als Dank für ihren Beitrag zur humanitären Friedensarbeit.


In Rankweil gibt es zwei bedeutende Kriegerfriedhöfe: den „Russen“- und den Soldatenfriedhof. Beide sind beim LKH Rankweil angesiedelt und werden von Wolfgang Prugger aus Rankweil seit 23 Jahren ehrenamtlich gepflegt. Aber auch organisatorische Aufgaben sind für den Erhalt von Grabanlagen notwendig: Nicole Mayer von den Rankweiler Pfadfindern organisiert seit vielen Jahren in  Rankweil und in anderen Orten
die Allerheiligensammlung für das Schwarze Kreuz. Dr. Franz Freilinger, Verwaltungsdirektor des LKH Rankweil vertritt den Liegenschaftseigentümer der
Friedhöfe und Bürgermeister Ing. Martin Summer unterstützt immer wieder die
Instandhaltungen der beiden Kriegerfriedhöfe unter anderem auch durch Schulprojekte.

Ehrenamtliche Arbeit als Grundlage des Vereins
Als Dank für den Einsatz aller Beteiligten brachte Oberst Prof. Erwin Fitz vergangenen Montag, 22. Oktober vier handsignierte Ausgaben der Dokumentation des „Österreichisches Schwarzes Kreuzes“ mit ins Rathaus und überreichte die Werke feierlich an die Anwesenden. „Ohne ehrenamtliche Arbeit wäre die Erhaltung der vielen Kriegsgräberstätten nicht möglich“, ist Fitz überzeugt. „Unsere humanitäre Organisation benötigt für ihre
Friedensarbeit jede helfende Hand und ich möchte mich im Namen des Schwarzen
Kreuzes recht herzlich für die Unterstützung bedanken, die uns in Rankweil seit
langem widerfährt.“

80 Jahre „Österreichisches Schwarzes Kreuz“
Seit mehr als 90 Jahren gibt es das „Österreichische Schwarze Kreuz“. In dieser Zeit hat diese´Organisation maßgeblich dazu beigetragen, würdige Begräbnisstätten für die in  den Weltkriegen Gefallenen sowie für Bombenopfer und Verfolgte zu schaffen – und diese über die Jahrzehnte zu erhalten. Das „Österreichische Schwarze Kreuz“ erinnert durch seine Aktivitäten als Beitrag zum Frieden sichtbar und mahnend an die Kriegstoten. Die finanziellen Mittel für die humanitäre Arbeit der Kriegsgräberfürsorge werden vorwiegend durch die jährlichen Friedhofssammlungen zu Allerheiligen aufgebracht

440 Seiten Dokumentation für den Frieden
Das kürzlich erschienene Buch dokumentiert auf 440 Seiten die Geschichte und die Tätigkeiten des Österreichischen Schwarzen Kreuzes. Erhältlich ist es bei der Landesgeschäftsstelle des Schwarzen Kreuzes, Rheinstraße 62 in Bregenz zu einem Druckkostenbeitrag von 28 Euro zuzüglich Porto.

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