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Krebshilfe Vorarlberg: "Wenn eines von zehn Kindern stirbt, ist das eines zu viel"

Vergangene Woche wurde bekannt, dass krebskranke Kinder aus Vorarlberg in Zukunft ihre Chemotherapie in Innsbruck erhalten sollen. Besorgte Eltern haben aus diesem Grund nicht nur eine Facebookgruppe mit mittlerweile 59.630 Mitgliedern ins Leben gerufen, es wurde auch eine Petition initiiert. Gebhard Mathis, der Präsident der Krebshilfe Vorarlberg, kann die Sorgen der Eltern nachvollziehen. 
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Er kann das Verhalten der besorgten Eltern nachvollziehen, beziehungsweise versteht sie. “Das Wichtigste was die Familien in solch einer Situation brauchen, ist eine maximale psychosoziale Unterstützung”, weiß der Präsident der Krebshilfe Vorarlberg. Das bedeutet sie müssen laut Mathis in ihrer Situation psychologisch und sozial unterstützt werden, wie es auch sonst in der Krebshilfe der Fall ist.  Sie müssen während der Behandlung alle Möglichkeiten ausgeschöpft bekommen, auch in finanzieller Sicht.

In Vorarlberg fehlt jede kinderonkologische Infrastruktur

Laut Mathis fehlt jede kinderonkologische Infrastruktur. “Das Entscheidende ist, dass die Kinder optimal behandelt werden. Wenn von zehn Kindern ein Kind stirbt, weil es zu wenig, zu viel oder auch nicht richtig behandelt worden ist, ist das zu viel.” Einem Ausbau der kinderonkologischen Infrastruktur in Vorarlberg steht Mathis jedoch kritisch gegenüber. “Die Frage ist, ob man das für zehn Kinder, die pro Jahr an Krebs erkranken, leisten kann und soll.”

Für Mathis sollte der nächste Schritt sein, dass alle Maßnahmen zur Unterstützung der Eltern und Angehörigen intensiviert, gebündelt und auch transparent gemacht werden. Am Donnerstag wird auch ein Vertreter der Krebshilfe Vorarlberg an dem von Landesrat Christian Bernhard geplanten runden Tisch teilnehmen.

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