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Kreative Köpfe liegen im Trend

Justin und Michaela absolvieren ihre Lehre mit Herz und Freude
Justin und Michaela absolvieren ihre Lehre mit Herz und Freude ©Gerty Lang
Hohenems - Luag, was ma wera künnt! Frisör und Perückenmacher. Der Frisörberuf ist krisensicher und lässt sich durch keine Maschine ersetzen.
Beim Frisör

Im Mittelalter ging man zum „Bader“. Er betrieb die Badestube, war aber auch für die Behandlung eingewachsener Nägel und Hühneraugen zuständig. Der Verkauf von Seifen, Öle und Parfüme gehörte ebenso zu seinem Geschäft. Das Schneiden der Haare und Rasieren war also nur ein Teil des Berufes neben dem Aderlassen, dem Zahnziehen und der Behandlung von Verletzungen. Heute hingegen gleicht der Besuch in einem Frisiersalon einem Wellnesstag, denn es geht nicht „nur“ um der Gestaltung der Frisur und andere Tätigkeiten, die dem äußeren Erscheinungsbild dienen.

Deshalb haben sich Michaela Jon und Justin Bartenbach entschlossen, eine Lehre als Frisörin und Perückenmacherin beim Video-Coiffeur Bartle Wolf in Hohenems zu machen. „Mittels Computer wird das Gesicht vermessen und man sieht gleich vorher, wie man nachher aussieht“, lacht Michaela. Die beiden bildhübschen Mädels sind voll Begeisterung im ersten Lehrjahr, wissen aber punkto Frisurentrends genau Bescheid. Denn im Haarschnitt liegt das Geheimnis jeder Frisur. Sind motiviert, kreativ und haben eine besondere Ausprägung zum Schönen. Der Umgang mit Menschen, Freundlichkeit und Herzlichkeit sind für sie selbstverständlich. „Ich darf schon färben, Strähnchen machen und bei Dauerwellen mithelfen An Modellen habe ich mich schon mit gewissen Schnitttechniken vertraut gemacht.

Was wir in der Schule lernen, können wir gleich im Salon oder bei einer Freundin umsetzen“, schwärmt Justin augenzwinkernd. Ein großes Augenmerk bei der Ausbildung wird auch auf die Haarverlängerung und Verdichtung gelegt. „Das ist eine starke Schiene, über das Berufsbild hinaus. Genauso werden sie aber auch lernen, wie man von Hand eine Perücke herstellt“, ist von Chef Bartle Wolf zu erfahren. Die beiden Lehrlinge sind mit dem Herzen dabei. „Unser Ziel ist, perfekt mit Kämmen, Scheren, Haartrockengeräte zu hantieren. Die Haare in verschiedenen Styles und Schnitttechniken zu gestalten, die Kunden über typgerechte Frisuren und geeignete Haar- und Hautpflegeprodukte, von denen wir auch die Inhaltsstoffe kennen müssen, zu beraten.“

Aber es werden auch pflegende und kosmetische Behandlungen durchgeführt: wie Make-up, Hand- und Nagelpflege, Wimpern färben und Bart trimmen. Justins hat große Pläne für die Zukunft: „Ich möchte auf Modeschauen frisieren dürfen und auch zusätzlich noch eine Ausbildung als Visagistin machen.“ Doch zuerst wird einmal wöchentlich in der Berufsschule in Feldkirch ordentlich gepaukt und sich auf Seminaren das Wissen über die neuesten Trends und Produkte angeeignet.

 

Lehrbetrieb:

Bartle Wolf
Video Coiffeur
Schloßplatz 1, Hohenems
Tel: 05576 / 73365
E-Mail: info@coiffeurwolf.com
www.coiffeurwolf.com

 

Was gefällt dir am Frisörberuf?

Michaele Jon, 17 Jahre, 1. Lehrjahr
Es macht mir Spaß, mit den Haaren zu experimentieren, beim der Haarwäsche ein wohliges Gefühl zu vermitteln. Ich begrüße die Kundschaft mit dem Namen und höre sehr gerne zu, was sie mir erzählen. Höflichkeit ist in unserem Beruf sehr wichtig. Beim Färben und den Strähnchen darf ich bereits mithelfen.

Justin Bartenbach, 18 Jahre, 1. Lehrjahr
Ich komme von der HAK, wollte aber auf jeden Fall Frisörin werden, da ich meine Barbie-Puppen immer frisierte. Mir gefällt besonders der Umgang mit den Menschen. Man muss aufgeschlossen für Neues sein, kreativ, hilfsbereit und motiviert. Vor allem ging ich selbst leidenschaftlich gerne zum Frisör.

Sabrina Wolf, Chefin und Lehrlingsausbildnerin
Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Mit Kreativität kann man die Menschen positiv verändern. Seit 17 Jahren liebe ich die Vielseitigkeit unseres Berufes, die Freude an der Weiterbildung. Man wird selbstbewusster und sammelt Erfahrung und Wissen. Faszinierend ist der Umgang mit den unterschiedlichsten Kunden. 

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