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Krapfen zum Faschingsauftakt

Köstliche Krapfen mit weniger Fett aus dem Backofen. Fazit: „Mhhhh!“
Köstliche Krapfen mit weniger Fett aus dem Backofen. Fazit: „Mhhhh!“ ©Emir T. Uysal
Einfache und köstliche Backofenkrapfen für die „fünfte Jahreszeit“.
Backtipp: Backofenkrapfen

Feldkirch. (etu) Seit Jahrhunderten ist der Krapfen eine beliebte Tradition und gerade in der Faschingszeit nicht mehr wegzudenken. Dieser Brauch geht bis ins Mittelalter zurück. Damals wurden zur Vorbereitung auf die anstehende Fastenzeit extra fettreiche Krapfen verspeist. Sie trugen zu dieser Zeit noch einen anderen Namen und waren aufgrund des hohen Fettgehalts deutlich nahrhaft als das einfache Brot, sodass man praktisch noch Fettreserven speichern konnte. Schon bei den Römern war bereits ein ähnliches Gebäck unter dem Namen „Globuli“ bekannt. Dieses wurde meistens mit Honig oder Marmelade verfeinert. Cäcillia Krapf (18. Jahrhundert), eine Wienerin, war letztlich Namensgeberin für den heutigen Faschingskrapfen. Die klassischen Krapfen sind meistens etwas fettig und kalorienreich. Um eine „gesündere“ Alternative zur Faschingszeit zu essen, hat sich Nachwuchsbäcker Jason Durell für Backofenkrapfen entschieden.

Das brauchst du:
350 g Krapfenmehl
4 EL Zucker
1/2 Würfel frische Hefe
1 Ei
150 ml lauwarme Milch
1 Prise Salz
2 EL zerlassene Butter
170 g Marmelade
1 TL zerlassene Butter
Puderzucker zum Bestäuben

Und so geht’s:

  • Bröckle als Erstes die Hefe in die Milch und gib einen Esslöffel Zucker dazu. Rühre das Gemisch um und löse die Hefe in der warmen Milch auf. Das Ganze lässt du etwa zehn Minuten stehen.
  • Mische Mehl, Salz und den restlichen Zucker in einer Rührschüssel. Dann gibst du die Hefemilch dazu und verknetest alles. Das Ei gibst du während des Knetens dazu und zuletzt die zerlassene Butter. Den Teig verknetest du so lange, bis die Butter gut eingearbeitet ist. Egal ob mit der Küchenmaschine oder von Hand: Der Teig sollte etwa acht bis zehn Minuten geknetet werden.
  • Jetzt kannst du den Teig zu einer Kugel formen und mit etwas Mehl bestäuben. Dann zugedeckt zehn Minuten stehen lassen.
  • Anschließend knetest du den Teig gründlich und formst einen dicken Strang. Diesen teilst du dann in zehn bis zwölf gleich große Stücke und formst sie rund. Du musst dazu den Teig zwischen den Händen zu gleichmäßigen Kugeln rollen. Setze diese dann auf ein Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie. Wenn alle Kugeln fertig sind, decke sie mit Frischhaltefolie ab und lass sie an einem warmen Ort für 30 bis 40 Minuten gehen.
  • Jetzt heizt du den Backofen auf 180 Grad Celsius bei Ober- und Unterhitze vor und backst die Krapfen auf der mittleren Schiene zirka 15 Minuten, bis sie goldbraun sind.
  • Nun füllst du die Marmelade in einen Spritzbeutel (bestenfalls eine Spritze) mit langer Lochtülle. In Deutschland werden die Krapfen großteils mit Hagebuttenkonfitüre gefüllt. Jason will natürlich traditionell österreichisch Marillenmarmelade verwenden. Zum Füllen stichst du die Spritze etwa bis zur Mitte der Krapfen ein und spritzt eine Portion Füllung ein (etwa zwei bis drei TL).
  • Die Backofenkrapfen bekommen zum Abschluss einen „Anstrich“ mit zerlassener Butter und werden dann mit Puderzucker bestäubt. Guten Appetit!
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