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Krankenpflegeverein Dornbirn ist in erster Linie den Patienten verpflichtet

Dornbirn. Streikdrohung ist egoistisch und völlig überzogen – Vorwürfe gegenüber der Einsatzleiterin sind halt- und stillos. Der Krankenpflegeverein regt selbst eine Prüfung der Abrechnung an, um Vorwürfe zu entkräften.

Das Vorgehen von Bernhard Heinzle in seiner Eigenschaft als Gewerkschafter bei der Pressekonferenz am 27. Oktober, der auch eine Streikdrohung aussprach, kann so nicht hingenommen werden. Die Streikdrohung ist ein egoistischer Akt, der auf dem Rücken der Patienten ausgetragen würde. Der Kranken- und Altenpflegeverein war für konstruktive Gespräche immer offen und hat diese auch aktiv geführt. Diese Offenheit war bei Bernhard Heinzle und beim Betriebsrat leider nicht vorhanden.

Bernhard Heinzle und Teile des Betriebsrats haben die anfänglich konstruktiven Gespräche durch ihr Verschulden auf eine Ebene gebracht, die ein weiteres Verhandeln geradezu unmöglich macht. Die Leitung des Kranken- und Altenpflegevereins bedauert dies – sie ist dafür aber nicht verantwortlich. Noch größer ist das Bedauern, dass dieser Konflikt von Herrn Heinzle und vom Betriebsrat auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden soll. Das ist im höchsten Maß unverantwortlich, zeigt aber auch die Motive dieser Vorgangsweise auf. Es geht offensichtlich nicht um das Wohl der Patienten, sondern um eigene Befindlichkeiten und – im Fall des Herrn Heinzle – augenscheinlich auch um eine persönliche Inszenierung.

Diese Vorgangsweise ist nicht nur eine beispiellose Entgleisung; eine derartige Kommunikation zerstört auch den Dialog zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und bedroht den sozialen Frieden innerhalb des Betriebes. Hinzu kommt, dass Herr Heinzle völlig substanzlos öffentlich wahrnehmbar die Behauptung in den Raum gestellt hat, dass die Einsatzleiterin des Kranken- und Altenpflegevereins überfordert sei, eine desaströse Diensteinteilung pflege und Managementfehler begehe. Dieses Verhalten reflektiert die erhobenen Vorwürfe auf ihn selbst zurück und offenbart in eindrucksvoller Weise seine Unfähigkeit, Konflikte objektiv, konstruktiv und wertschätzend zu lösen.

Nicht minder geringschätzend wirkt seine Drohung, dass er den Kranken- und Altenpflegeverein “lahm legen werde”, wenn der Obmann nicht bis zum 1.12.2010 zurücktrete, eine kompetente Pflegedienstleiterin eingesetzt werde und flexible Arbeitszeiten für die Mitarbeiter realisiert werden. Herr Heinzle misst ganz offensichtlich der Durchsetzung eines Gleitzeitmodells für die Bediensteten einen höheren Wert bei als den Bedürfnissen der betreuungs- und hilfebedürftigen Menschen nach kalkulierbaren, zeitlich geordneten Pflege- und Betreuungsintervallen. Der Aufruf, Pflegeleistungen bei Nichterfüllung der ultimativ gestellten Forderungen auf Notdienste zu reduzieren, ist ein würdeloser und zugleich peinlicher Akt gegenüber alten und hilfsbedürftigen Menschen. Dabei wird die Not und Hilfsbedürftigkeit der Menschen als Faustpfand gewerkschaftlicher Forderungen missbraucht.

Der Kranken- und Altenpflegeverein fordert von der Gewerkschaft,
• dass sich Herr Bernhard Heinzle unverzüglich bei der Einsatzleiterin für seine unqualifizierten Äußerungen entschuldigt,
• dass die Gewerkschaft der Privatangestellten den Dialog mit der Führung des Kranken- und Altenpflegevereins mit Personen pflegt, die zu einer wertschätzenden Kommunikation fähig und willens sind,
• dass Gespräche zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer an jenem Ort stattzufinden haben, wo sie hingehört, nämlich innerhalb der Organisation des Krankenpflegevereins.

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