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Krankenhäuser 2000-fit

Vorarlbergs Krankenhäuser wurde mit einem Zertifikat bestätigt, dass sie Jahr 2000-fit sind. [9.9.99]

In insgesamt rund 6000 Arbeitsstunden haben 22 Mitarbeiter nach Schwachstellen gesucht. “Entweder wäre nichts passiert oder sehr viel, aber diese Einstellung zur Jahr 2000-Problematik kann sich ein Krankenhaus nicht leisten”, begründet Luis Patsch, Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft, warum mit großem Aufwand sichergestellt wurde, dass auch am 1. Jänner 2000 in den Vorarlberger Krankenhäusern alles reibungslos funktioniert.

Während befürchtet wird, dass weltweit vieles still stehen wird, weil Computerchips die Datumsumstellung auf den 1.1.2000 nicht schaffen, sind die Vorarlberger Krankenhäuser gerüstet. Gestern wurde ihnen das als erste Krankenhäuser in Österreich mit einem Zertifikat bescheinigt.

Seit Dezember 1998 wurde auf Hochtouren gearbeitet, um mögliche Problemquellen aufzudecken. Bei Comutern, medizinischen Geräten und Haustechnik wurde gepüft, ob die Computerchips die Umstellung auf das Jahr 2000 schaffen. Doch damit nicht genug, auch die Lieferanten wurden mit einem Fragebogen auf mögliche Ausfälle untersucht.

In insgesamt rund 6000 Arbeitsstunden haben 22 Mitarbeiter in Kooperation mit einer Ziviltechnikerkanzlei nach Schwachstellen gesucht. “Nur zwei Prozent der Geräte machen Probleme, aber bei mehr als 10.000 Geräten sind das über 200, die Schwierigkeiten machen könnten”, erklärt Maikisch. Mit Investitionen von gut 15 Millionen Schilling wurden die Schwachstellen beseitigt.

Von Andrea Bachmann

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(Bild: VN)

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