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Kral erweitert und plant mit 200 neuen Jobs

Lustenau -   Einen Grund zu feiern gab es heute, am 22. April 2011, in Lustenau. Die Firma Kral, Pumpen und Volumeter, setzte heute den Spatenstich für den bereits seit 2008 geplanten Erweiterungsbau. VOL Live sprach mit Dr.-Ing. Harald Raak.
Kral AG auf www.laendlefirma.at
Lustenau: Spatenstich für Erweiterungsbau der Kral AG

Die Kral AG verdoppelt am Standort im Industriegebiet Nord in Lusten­au ihre Produktionsfläche. Auf rund 5000 m2 Nutzfläche werden für die Bereiche Fertigung, Lager und Anlagenbau optimale Bedingungen geschaffen. Zugleich wird die bestehende Produktion saniert. Wie Vorstand Otmar Kräutler gegenüber den VN ausführt, sollen in den kommenden Jahren rund 200 zusätzliche, vorwiegend qualifizierte, Arbeitsplätze geschaffen werden. Heute findet der Spatenstich statt.

Laut Kräutler soll die gesamte Produktion mit dem Ziel einer Verdopplung des Geschäftsumfangs auf neue Beine gestellt werden. Deshalb wird auch stark in den Maschinenpark, vorwiegend in japanische Spezialmaschinen, investiert. Das Unternehmen ist in speziellen Bereichen der Pumpen- und Durchflussmessgeräteindustrie sowie auch im Anlagenbau international führend. Zu den Kunden zählen viele weltweit tätige Konzerne.

In der neuen Halle sollen künftig die gesamte Fertigung, das Lager und der Anlagenbau Platz finden. Zu den Einrichtungen gehören u.a. auf einem modernen logistischen Konzept basierende ­Laderampen für die Anlieferung und Abholung von Waren, eine Lackieranlage für Großteile, ein Gaselager für die Versorgung der Schweißerei und ein neuer Sozialtrakt mit Umkleide- und Sanitärräumen für die Beschäftigten.

Hohe Flexibilität

Der Erweiterungsbau wird als Niedrigenergie-Industriebau ausgeführt. Die Konzeption der neuen Produktionshalle mit nur sechs Säulen und einer durchgehend tragenden Bodenplatte ermöglicht beinahe jede beliebige Aufstellung der Maschinen und der flexibel beweglichen Büros. In der gesamten Halle werden keine fixen Konstruktionen angebracht, die die Flexibilität behindern könnten.

Damit soll die Halle auch allen Zukunftsanforderungen gerecht werden. Generalunternehmer für die Umsetzung der Bauarbeiten ist Kaufmann Bausysteme. Das Dach wird in einer Holztragkonstruktion ausgeführt. Großes Augenmerk wurde auch dem Energiekonzept zugewendet. Die Fertigung benötigt nämlich im Sommer dreimal so viel Kühlung wie Heizenergie im Winter. Eine so genannte „Absorptionsmaschine“, die aus Wärme Kälte erzeugen kann, entspricht diesen Anforderungen.

Der Aufbau der Halle, der Innenausbau und die In­stallationstechnik wird den Rest des Jahres in Anspruch nehmen. Im Jänner 2012 werden dann die Fertigung, der Anlagenbau und das Lager in die neue Halle einziehen. Damit ist die bestehende Fertigungshalle leer und wird an die Bedürfnisse der Montage angepasst. Der Umzug, die Anpassungen und Sanierungen werden bis Herbst 2012 andauern. Dann sollen die Hallen bei einem „Tag der offenen Tür“ der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Lustenau: Spatenstich für Erweiterungsbau der Kral AG

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