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Kräutersammeln in Vorarlberg: Das sollten Sie beachten

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Mit dem 21. März hat der astronomische Frühling begonnen. Die Temperaturen in Vorarlberg steigen und die ersten Frühlingsboten sprießen aus dem Boden. Doch welche Kräuter können Sie ohne bedenken sammeln? Kräuterpädagoge Oliver Huber erklärt im VOL.AT-Gespräch, welche Kräuter Sie jetzt finden und was Sie beim Sammeln beachten sollten. 
Die Kräuter sprießen in Bregenz
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Im Naturschutzgebiet bei der Achmündung in Bregenz können bereits zahlreiche Kräuter angetroffen werden. Betreten Sie solch ein Gebiet, sollten Sie sich ruhig und achtsam verhalten. “Wir sind hier lediglich zu Gast”, stellt Oliver Huber klar. Es sollten keine menschlichen Spuren hinterlassen werden. Weiter sollten Sie keine Pflanzen ausreißen, nur um sie bestimmen zu können.

Erste Begrüßung in einem satten Grün

Vor wenigen Tagen fiel der astronomische Startschuss für den Frühling. Die ersten Begrüßungen kommen in einem satten Grün. “Das Scharbockskraut ist meistens das erste Nutzkraut”, erklärt der Kräuterpädagoge. Je nach Region kann fast zeitgleich bereits der Bärlauch auftreten. In Vorarlberg kennt vermutlich jeder den Bärlauch. Besonders bekannt ist diese Pflanze für seinen knoblauchartigen Geschmack. Wenn man die Merkmale des Bärlauches kennt, kann man ihn nicht mehr verwechseln.

Die wichtigsten Merkmale

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Der Bärlauch wächst aus einer Zwiebel heraus. Daraus wachsen die einzelnen Blätter der Pflanze. Die Blätter des Bärlauches laufen spitz zu. Das wichtigste Merkmal ist der Stiel der Pflanze. Sind Sie sich nicht sicher, ob es sich wirklich um einen Bärlauch handelt, können Sie es ganz einfach an dem Stiel beziehungsweise Stängel kontrollieren. Weiter hat das Bärlauchblatt nur eine Ader. “Hier gebe ich bereits den ersten Tipp zum Sammeln. Das größte Problem beim Bärlauch ist nicht die Verwechslung, sondern das schlampige Sammeln”, so der Experte. Sie sollten am besten jedes Blatt einzeln abtrennen.

So kann Bärlauch weiter verwendet werden

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Der Weiterverarbeitung von Bärlauch sind nahe zu keine Grenzen gesetzt. Denn überall wo Sie sonst Knoblauch verwendet wird, können Sie stattdessen Bärlauch verwenden. In Vorarlberg wird er oft in den Kartoffelsalat gegeben. Oliver mischt ihn auch gerne unter einen griechischen Salat mit Schafskäse. Bärlauch passt aber auch hervorragend zu Topfen oder in ein pikantes Omelette.

 

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