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Kosovo: Kriegsverbrechenanklage gegen Ex-Parlamentspräsident

Schwere Vorwürfe gegen Jakup Kasniqi
Schwere Vorwürfe gegen Jakup Kasniqi ©APA (AFP/Archiv)
Die Ankläger des kosovarischen Sondergerichts für Kriegsverbrechen der ehemaligen "Befreiungsarmee des Kosovo" (UCK) während des Krieges 1998-99 haben am Mittwoch in Prishtina ihre zweite Festnahme durchgeführt. Laut Medienberichten handelt es dabei um den früheren Parlamentspräsidenten Jakup Krasniqi (2007-2014).

Wie dessen Anwalt Valon Hasani gegenüber Medien erklärte, sei die Anklage gegen Krasniqi vom Sondergericht bestätigt worden. Er erwarte, dass Krasniqi noch im Verlauf des Tages an das Sondergericht in Den Haag überstellt werde.

Der 69-jährige Krasniqi, der während des Kosovo-Krieges UCK-Sprecher war, war im Juli des Vorjahres vom Sondergericht einvernommen worden.

Die Details der Anklage gegen ihn waren vorerst nicht bekannt. Medien sehen allerdings einen Zusammenhang mit der Anklage, die im April gegen den kosovarischen Präsidenten Hashim Thaci erhoben worden war. Laut früheren Medienberichten dürfte es sich dabei um die Verantwortung für rund hundert Morde handeln. Die Anklage wurde bisher noch nicht veröffentlicht.

Das Sondergericht bestätigte in den Morgenstunden in einer kurzen Aussendung nur, dass eine Aktion im Haus Krasniqis in Prishtina im Gang sei.

Der ehemalige UCK-Mitbegründer Salih Mustafa war im September als erster Angeklagter des Sondergerichts festgenommen worden.

(APA)

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