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Kosovo: 21 Leichen aus Höhle geborgen

Aus einer Höhle etwa 50 Kilometer südwestlich von Pristina sind bis Donnerstag Nachmittag 21 Leichen geborgen worden. Das teilte die UNO-Mission (UNMIK) in Pristina mit.

Bei neun bisher identifizierten Leichen soll es sich demnach um Nicht-Albaner handeln, die im Jahr 1998 von albanischen Extremistengruppen, der „Befreiungsarmee des Kosovo“ (UCK), ermordet wurden.

Der Leiter der UNMIK-Vermisstenkommission, Jose Pablo Baraybar, war am Donnerstag in der südserbischen Stadt Nis mit Familienangehörigen der identifizierten Opfer zusammentroffen. Laut dem Belgrader Sender B-92 handelt es sich bei den Opferfamilien um ehemalige Bewohner der Kosovo-Stadt Prizren.

Die UNMIK hatte Anfang der Woche die Entdeckung der Höhle mit Leichen von Nicht-Albanern unweit der Kleinstadt Klina bekannt gegeben. Belgrader Behörden teilten Mitte der Woche mit, dass die Ausgrabungen von UNMIK-Ermittlern und Gerichtsmedizinern etwa zehn Tage dauern würden.

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