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"Kosmopolitisches Federvieh"

Im Kunstmuseum Nimwegen (Niederlande) gackert es: Federvieh der besonderen Art zeigt der belgische Künstler Koen Vanmechelen mit seinem "Cosmo­politan Chicken Project". [Video im Text]

Das Projekt wird von Samstag an in dem Museum dokumentiert. Der 1965 geborene Belgier kreuzt seit vielen Jahren nationale Hühnerrassen miteinander, um ein universales, kosmopolitisches Huhn entstehen zu lassen, erläuterte das Museum Het Valkhof am Mittwoch die bis zum 29. Juni geöffnete Ausstellung. Erstmals werde jetzt die neue zehnte Generation dieser “Bastardhühner” Vanmechelens vorgestellt.

Mit dem kosmopolitischen Hühner-Projekt spiele der Künstler auf aktuelle soziale und ethische Fragen etwa zum Klonen, zur Globalisierung oder Multikulturalität an. Die Tiere seien für ihn eben kein Braten oder Produkt der Bioindustrie, sondern “Symbol und Sinnbild, damit werden sie zur Kunst”. Mit der Aktion, die Hühner-Gene aller vorhergehenden nationalen Arten zu verschmelzen, befinde sich Vanmechelen auf dem “Gegenkurs zur gängigen Veredlung von Tierrassen”.

Für die aktuelle Hühnergeneration habe der Belgier Longcrower aus der Türkei mit Auracana-Hühnern gekreuzt. Während des seit langem laufenden Projekts entstünden Porträts aller Tiere, die das “Erwachsenenalter” erreicht haben. “Wenn die Tiere eines natürlichen Todes gestorben sind, werden sie ausgestopft und als Zeuge ihrer Generation gezeigt”, erklärte das Museum. Der wegen seines Bezugs zur Konsumgesellschaft wohl zur Pop-Art gerechnete Künstler unterhalte “aus Respekt vor den Tieren zuhause ein Erholungsheim für betagte Hühner”.

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