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Kornmesser-Skandal geht in die nächste Runde

Michael Ritsch hat nun auf die Mail von Michael Salzgeber geantwortet.
Michael Ritsch hat nun auf die Mail von Michael Salzgeber geantwortet. ©MiK
Bregenz - Der Bregenzer Wirtesprecher und Betreiber des Lokals Kornmesser, Michael Salzgeber, erntete mit seinen Mails an Rote und Grüne einige Kritik. Jetzt meldet sich SPÖ-Stadtrat Michael Ritsch zu Wort.

“Ich bin gewaltfrei und deshalb freue ich mich Dich in unserem Landeshauptdorf auch wieder zu treffen. Du wirst dein Wunder erleben und deine Parteifreunde ebenfalls”, droht Salzgeber in seiner E-Mail an Michael Ritsch. Der Kornmesser-Betreiber geht sogar auf die Familie des roten Stadtrates los. “Schäm dich Michael und mit dir deine Parteikollegen und der Rest deiner Familie, oder wandere aus, in kommunistisch gelenkte Staaten.”

Nun hat Ritsch sich direkt an Michael Salzgeber gewendet:

“Hallo Michael Salzgeber,

ich habe dir ja in meiner ersten Reaktion geschrieben, dass dein Mail eines der Unverschämtesten war, die ich in meiner bisherigen Laufbahn bekommen habe. Ich bin als sozialdemokratischer Politiker in diesem Land sehr viel gewohnt, aber noch nie wurde ich derart untergriffig und letztklassig “angeschüttet”. Das Allerschlimmste ist aber, dass du meine Familie mit deinen Anschuldigungen und Äusserungen öffentlich bedroht hast.

Du bist ja nicht nur Gastronom, sondern auch ÖVP Stadtvertreter-Ersatz in unserer Stadt. Ich weiß nicht, wie es dir gehen würde, wenn jemand so gegen dich, deine Kinder und deine Familie vorgehen würde. Mir ist echt der Mund offen geblieben, war wirklich am Wochenende sehr betroffen und ich bin bis heute eigentlich noch fassungslos darüber. Meine Mutter hat dir ja auch entsprechend geantwortet.

Offensichtlich hast du mittlerweile von mehreren Seiten die Empfehlung bekommen, dich bei mir und auch bei Sandra Schoch zu entschuldigen.  

Ich kann damit umgehen und hätte dazu folgenden Vorschlag:

ich erwarte mir deine Entschuldigung auch öffentlich, am selben Aushang und Mailverteiler. Weiters gehe ich davon aus, dass du hinkünftig solche Anschuldigungen, Drohungen und Verleumdungen unterlässt.

Und als Wiedergutmachung für meine Familie stelle ich mir vor, dass du mir binnen 14 Tagen den Nachweis erbringst, dass du den Betrag von  2000.– Euro an die Kinderhilfsorganisation “Stunde des Herzens” von Joe Fritsche überwiesen hast. Damit hilfst wenigstens mit deiner Aktion einigen notleidenden Kindern in Vorarlberg. Sollte die Erledigung innert der Frist erfolgen, ist für mich die Angelegenheit endgültig erledigt.”

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