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Kopfgeld: Wer verrät Sprayer?

Mit einem fragwürdigen Kopfgeld wollen ÖBB und Stadtpolizei kriminelle Sprayer dingfest machen. Nein, die Rede ist hier nicht von Aktenzeichen XY oder einem Sheriff-Scherz.

Nach mehreren Graffiti-„Anschlägen“ auf ÖBB-Züge und Bahnhofsgebäude setzen die Bundesbahnen nun auf Aktion scharf. Da in den vergangenen Monaten auch in den Innenstädten von Dornbirn und Feldkirch identische Sprayersignaturen festgestellt wurden und somit ein Gesamtschaden von etwa 10.000 Euro entstand, sind nun 1500 Euro „Belohnung“ für Hinweise ausgesetzt, die zur Ausforschung der Täter führen.

„Bisher keine Hinweise“

Der für den Fall zuständige Albert Rabatscher von der Stadtpolizei Dornbirn: „Normal verraten sich die Sprayer ja untereinander nicht. Wir haben bis jetzt alles versucht: In Jugendhäusern nachgefragt, alle relevanten Schulen angeschrieben und die Spur bis in verschiedene Lokale verfolgt – alles blieb ohne Ergebnis.“ Allerdings hat man herausgefunden, dass Textpassagen der Signaturen in Polnisch geschrieben wurden. „Dadurch ist es natürlich naheliegend, dass Polen für die Graffitis in Frage kommen, doch auch das half uns nicht weiter.“ Während die Stadtpolizei nun durch das Kopfgeld auf sachdienliche Hinweise hofft (Tel. 05572 22200), stößt die Kopfgeld-Methode bei Jugendlichen natürlich auf Widerstand und Unmut.

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