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Kopenhagen: Erneute Ausschreitungen

In Kopenhagen ist es in der Nacht zum Samstag erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Demonstranten zündeten Autos und Mülleimer an, die Polizei setzte Tränengas ein.

Mehr als 100 Menschen wurden festgenommen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Nach Angaben des Fernsehsenders TV2 wurde ein Demonstrant verletzt. Der Rettungsdienst berichtete ebenfalls von einem Verletzten, der ins Krankenhaus gebracht wurde.

Die Demonstranten versammelten sich kurz nach 01.00 Uhr auf einem Platz in der Nähe des am Donnerstag geräumten Hauses in der Innenstadt. Sie gerieten mit Sicherheitskräften aneinander und errichteten Straßenblockaden, die sie in Brand setzten. Auch vier Autos gingen in Flammen auf. Aus anderen Stadtteilen wurden ebenfalls Proteste gemeldet.

Die Tumulte begannen am Donnerstagmorgen, als eine Anti-Terror-Einheit der Polizei das Gebäude in der Innenstadt räumte. Wütende Demonstranten griffen daraufhin die Sicherheitskräfte mit Pflastersteinen, Flaschen und Farbe an und errichteten Straßenblockaden. 25 Menschen wurden verletzt und mehr als 200 Demonstranten festgenommen. Unter ihnen waren 21 Ausländer, darunter auch Deutsche. In mehreren deutschen Städten gab es Solidaritätskundgebungen.

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