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Konzept gegen Arbeitslosigkeit

In Deutschland hat die von der Regierung berufene Hartz-Kommission am Freitag ihr Konzept zur Senkung der hohen Arbeitslosigkeit vorgelegt.

Der VW-Manager Peter Hatz übergab das 250-Seiten-Papier in Berlin an Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Kernpunkte sind eine effizientere Stellenvermittlung, mehr Billig- Jobs, Leih- und Zeitarbeit. Für die Zumutbarkeit einer Stelle soll es strikterer Regeln geben. Ein-Personen-Firmen sollen Schwarzarbeit zurückdrängen. Firmen, die Stellen schaffen, sollen belohnt werden.

Mit einer Milliarden-Staatsanleihe will Hartz eine Million neue Arbeitsplätze fördern, vor allem in Ostdeutschland. Dort ist die Arbeitslosenquote weiter mehr als doppelt so hoch wie im Westen.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Kanzler bekräftigte Hartz am Freitag das Ziel des Konzepts, innerhalb von drei Jahren die Arbeitslosigkeit von derzeit vier Millionen zu halbieren.

Die rot-grüne Regierung erhofft sich von der Hartz-Kommission Wege aus der immer weiter steigenden Arbeitslosigkeit. Sie ist inzwischen wieder fast so hoch wie beim Antritt der Koalition vor vier Jahren. Schröder hatte 1998 einen deutlichen Abbau in Aussicht gestellt.

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