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Konsens über Hubschrauber-Einsatz

Eine hochkarätige Expertenrunde unter Vorsitz von Vizekanzler Gorbach hat nun die künftigen Regelungen für den Einsatz von Hubschraubern beim Lawinensprengen in Österreich diskutiert.

Die vorhandenen ein- und zweimotorigen Hubschrauber erfüllen perfekt auch künftig die sicherheitstechnischen und praxisgerechten Voraussetzungen im Arbeitseinsatz: Konkret sind dies die bewährten einmotorigen Hubschrauber z.B. vom Typ Lama und Ecureuil, die flächendeckend in ausreichender Zahl für derartige Einsätze mit erfahrenen Piloten und Sprengmannschaften zur Verfügung stehen. Zur Versagerbergung werden aus Sicherheitsgründen künftig nur zweimotorige Hubschrauber, wie der in Lech stationierte Eurocopter EC 135, die ebenfalls in ausreichender Zahl vorhanden sind, Verwendung finden.

Demnächst Novelle

Die für diesen Winter noch geltenden Richtlinien für den praktischen Einsatz von Hubschraubern beim Lawinensprengen sollen in einer Expertenrunde im Laufe des Sommers der demnächst novellierten Sprengarbeitenverordnung und den neuesten Sicherheitsstandards angepasst werden. Dipl.-Ing. Michael Manhart, Mitglied der Lawinenkommission und des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs, dankt allen Beteiligten für die praxisgerechte Lösung im Interesse der Sicherung vor Lawinengefahren in den Berggebieten. Mit dabei waren u.a. Ing. Bialonczyk, Chef der obersten Zivilluftfahrtbehörde, LSth. Egger und Dr. Hinterauer vom Land Vorarlberg, Dipl.-Ing. Doppler, Chef des Arbeitsinspektorates und der Lecher Vizebürgermeister Stefan Schneider, Mitglied der Lawinenkommission und Sprenger.

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