Konjunkturklima verschlechterte sich im Dezember

Infolge der vierten Covid-19-Welle hat sich die Stimmungslage in österreichischen Unternehmen im Dezember verschlechtert. Der Konjunkturklimaindex des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) kommt saisonbereinigt auf 12,0 Punkte. Das sind 5,7 Zähler weniger als im November. Ein Wert über Null zeigt aber eine in Summe noch immer positive Einschätzung an. Große Unterschiede zeigen sich jedoch zwischen den Sektoren und Branchen.

Der Index für die Beurteilung der aktuellen Lage lag im Dezember mit 12,4 Punkten im positiven Bereich, verlor aber 6,7 Punkte gegenüber dem Vormonat. Den stärksten Einbruch gab es im Dienstleistungsbereich: Das entsprechende Barometer verschlechtere sich um 15,2 Punkte auf 5,2 Zähler. Einen besonders starken Rückgang gab es hier in der Beherbergung und der Gastronomie, heißt es in dem Wifo-Bericht.

Im Einzelhandel notierte der Index für die Lageeinschätzung mit minus 6,3 Punkten im negativen Terrain. Eine Verbesserung gegenüber November gab es hingegen bei der Sachgütererzeugung (plus 3,1 Punkte) und in der Bauwirtschaft (plus 3,3 Punkte).

Eine Verschlechterung gab es auch mit Blick auf die Erwartungen der Unternehmen für die kommenden Monate. Das entsprechende Barometer fiel saisonbereinigt um 4,7 Punkte auf 11,6 Punkte. Deutliche Rückgänge gab es im Einzelhandel und bei den Dienstleistungen. In der Bauwirtschaft hingegen stieg der Erwartungsindex auch wegen der Preiserwartungen mit plus 4,3 Punkte auf 44,1 Zähler in den Bereich der Höchstwerte.

(APA)

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