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Kongress "Biene 2006"

Wer ist die schnellste Biene? Diese durchaus spannende Frage wird morgen Nachmittag in den Bregenzer Seeanlagen beantwortet.

Dort findet nämlich ein internationales Bienenwettfliegen statt. Bienen aus sechs Nationen ermitteln den schnellsten Flieger. Der Wettbewerb ist ein Höhepunkt im Rahmen des Kongresses „Biene 2006“, der von heute bis Sonntag im Festspielhaus abgehalten wird.

Programm für alle

Die Wanderversammlung deutschsprachiger Imker, wie die Veranstaltung richtig heißt, hat bereits eine 156-jährige Tradition. Dass es sich in Bregenz erst um die 84. Auflage handelt, liegt vornehmlich an kriegsbedingten Unterbrechungen. Seit 1996 pflegen die Imker aber wieder sehr rege den direkten Erfahrungsaustausch. „Der hat trotz Internet mehr denn je seine Berechtigung“, meint der Präsident des Österreichischen Imkerbundes, Ing. Josef Ulz.

Rund 3000 Besucher werden zu dem vom Vorarlberger Imkerverband ausgerichteten Kongress erwartet. Der soll jedoch nicht nur den Imkern vorbehalten sein. „Wir möchten auch das normale Publikum ansprechen“, so Obmann Emil Böhler. Deshalb wurde ein vielfältiges Vortragsprogramm organisiert, das auch die gesundheitlichen Aspekte beleuchtet. Und extra zur heutigen Eröffnung hat die Militärmusik Vorarlberg eine neue Rasenshow einstudiert.

Doch nicht nur Erwachsene sind als Besucher begehrt. Der Imkerverband ist auch auf der Suche nach Neu- und Jungimkern. „Es gibt ein Nachwuchsproblem“, bestätigt Böhler. Einen ersten Schritt zu dessen Behebung hat das bäuerliche Bildungszentrum in Hohenems, wo der Landeslehrbienenstand steht, mit einem speziellen Bienenkundeprojekt gesetzt. Schüler, die das Freifach wählen, und das sind im Durchschnitt immerhin 25, werden besonders gefördert. Absolventen dürfen das von ihnen betreute Bienenvolk mit nach Hause nehmen.

Dem Imkerverband gehören derzeit 48 Vereine mit 1300 Mitgliedern an, die sich um 11.000 Bienenvölker kümmern und damit auch einen wichtigen Beitrag zu einer intakten Umwelt leisten.

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