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Kondition wird verlangt

Die Partie des Don Quichotte ist enorm lang.
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Jules Massenet hat nach der Uraufführung der Oper „Don Quichotte“ einiges einstecken müssen. Grundsätzlich darf man zwar von einem Erfolg sprechen, doch Kritiker erachteten die Musik als parfümiert, sentimental und wer weder Klischees noch Unverschämtheiten scheute, bezeichnete die Partitur gar als Frauenmusik. Der junge israelische Dirigent Daniel Cohen wird die Aufführungen in Bregenz musikalisch leiten. Er erachtet das Werk als „unglaublich gut für das Orchester geschrieben“. Das Sentimentale, so man diesen Ausdruck überhaupt verwenden wolle, habe seine Bedeutung, grundsätzlich gehe die Musik aber in die Tiefe, entspreche dem Gehalt der Geschichte.

Die Titelrolle wurde einst dem russischen Star-Bassisten Fjodor Schaljapin sozusagen in die Kehle geschrieben. Er sang die Uraufführung in Monte Carlo und wurde ob seiner Ausdrucksfähigkeit gefeiert. Eine Herausforderung für Gábor Bretz, den die wundervollen Melodien begeistern und der davon ausgeht, dass sich Massenet sehr an den Vorstellungen und Möglichkeiten des Sängers orientiert hat. „Schaljapin muss viel Kondition gehabt haben“, sagt er. Die Partie ist enorm lang. Vergleiche inhaltlicher Art hat Bretz auch schon gezogen: „In Don Quichotte erkenne ich immer wieder bestimmte Charakterzüge von Don Giovanni und Herzog Blaubart.“

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