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Kolumbien: 50 Tote nach Erdrutsch

Mindestens 50 Menschen sind im Südwesten von Kolumbien nach Befürchtungen der dortigen Behörden bei Erdrutschen infolge von starken Regenfälle ums Leben gekommen.

Bis Samstag seien zwölf Tote geborgen worden, für etwa 40 Vermisste gebe es drei Tage nach dem Unglück kaum noch Hoffnung auf Rettung, berichteten nationale Medien.

Präsident Alvaro Uribe rief die Suchmannschaften bei einem Besuch in der Katastrophenregion am Vortag auf, dennoch mit ihren Anstrengungen nicht nachzulassen, bis alle Leichen geborgen seien. Die Opfer wohnten in vier kleineren Siedlungen in der Nähe der Hafenstadt Buenaventura am Pazifik. Etwa 45 Häuser seien von den Geröll- und Schlammlawinen zerstört worden.

Die Rettungsarbeiten wurden durch immer neue Schlammlawinen behindert. Auch ein Journalist, der über die Tragödie berichtete, kam ums Leben. Insgesamt habe es in der Ferienregion in den vergangenen Tagen 20 Erdrutsche gegeben. Die Regenzeit dauert noch bis Juni.

Buenaventura, die wichtigste Hafenstadt des Landes am Pazifik, war wegen zerstörter Straßen über Land nicht mehr zu erreichen. Fast 1.000 Menschen seien mit Hubschraubern aus gefährdeten Gebieten ausgeflogen worden. Soldaten, die zur Rettung von Opfern im Einsatz waren, wurden zudem in Kämpfe mit linken Rebellen verwickelt.

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