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Kokainschmuggler verliert Freiheit und sein Auto

Höchststrafe hätte 5 Jahre Haft betragen
Höchststrafe hätte 5 Jahre Haft betragen ©VOL.AT
Feldkirch - Zehn Monate Haft für einen Bulgaren, der in einem Pkw 482 Gramm Kokain schmuggelte.

Der Drogentäter hat nicht nur seine Freiheit, sondern auch sein Auto verloren. Für den Schmuggel von 482 Gramm Kokain von Holland nach Vorarlberg wurde der unbescholtene Bulgare am Landesgericht Feldkirch rechtskräftig zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Zudem gehören sein beschlagnahmter Pkw der Marke Suzuki, sein Navigationsgerät und sein Mobiltelefon nun dem Staat.

Die Nebenstrafen wurden ausgesprochen, weil der Kokainschmuggler Auto, Navi und Handy für seine Straftat verwendet hat. Der 41-Jährige hat nach eigenen Angaben am Telefon Anweisungen seines Auftraggebers für den Drogentransport entgegengenommen. Dabei habe es sich um einen Bulgaren gehandelt, der in Belgiens Hauptstadt Brüssel lebt. In seinem Auto hatte der bulgarische Drogenkurier das Rauschgift von den Niederlanden nach ­Österreich gebracht und sich dabei bei der Routenwahl vom Navigationsgerät leiten lassen.

Am 4. Februar 2016 wurde der Drogenkurier von Cobra-Beamten in der Feldkircher Innenstadt zusammen mit einem weiteren Tatverdächtigen festgenommen. Er habe bei der Übergabe des Kokains an seinen Komplizen kein Geld erhalten, sagte der Angeklagte. Der Bulgare legte ein Geständnis ab. Das wirkte sich ebenso strafmildernd aus wie seine Unbescholtenheit und seine eingeschränkte Zurechnungsfähigkeit.

Die Strafe fiel auch deshalb relativ milde aus, weil das sichergestellte Kokain nur einen Reinheitsgehalt von 15 Prozent aufwies. Die mögliche Höchststrafe hätte fünf Jahre Gefängnis betragen. Mit seinem Drogenverbrechen habe er sein „ungeborenes Kind beschämt“, sagte der von Karl Schelling verteidigte Angeklagte. Seine schwangere Frau lebt in Bulgarien. Seit seiner Verhaftung im Februar hat er mit seiner Gattin nicht mehr telefoniert. Der Häftling darf darauf hoffen, nach der Verbüßung von zwei Dritteln seiner Strafe vorzeitig enthaftet zu werden.

(Quelle: NEUE/Seff Dünser)

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