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Koizumi führt Gespräche mit EU-Spitze

Im Spitzengespräch in Luxemburg zwischen Japan und der Europäischen Union zeichnet sich womöglich eine Einigung über den künftigen Standort des internationalen Fusionsreaktors ITER ab.

Japan könnte nach Auffassung der Luxemburger EU-Ratspräsidentschaft für den geplanten Kernfusion-Forschungsreaktor ITER einen Standort in Europa akzeptieren. Japan sei einverstanden „die Möglichkeit zu akzeptieren“, dass der mit Japan, China, Russland, Südkorea und den USA geplante Reaktor in Europa errichtet werde, sagte der Luxemburger Wirtschaftsminister Jeannot Krecké am Montag in Paris. Die EU-Länder wollen ITER im südfranzösischen Standort Cadarache errichten, Japan hatte bisher für einen Standort im eigenen Land votiert.

Tokio lehnt auch unverändert die von der EU geplante Aufhebung des Waffenembargos gegen China ab. Dies sagte der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi nach Gesprächen mit dem EU-Ratsvorsitzenden, dem luxemburgischen Regierungschef Jean-Claude Juncker und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

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