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Köstinger will von Agrana nach Fabrik-Aus "mehr Engagement"

Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Aus der Agrana-Zuckerfabrik Leopoldsdorf nach der heurigen Kampagne im Herbst erwartet sich Agrarministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) "mehr Engagement" des Konzerns. "In den letzen Jahren ist von Seiten der Agrana sehr wenig investiert worden", kritisiert die Politikerin den börsennotierten Frucht-, Zucker- und Stärkekonzern im Fachmagazin "Blick ins Land".

Köstinger verweist im Zusammenhang mit dem Pflanzenschutz, den die Rübenbauern fordern, darauf, dass in den vergangenen Jahren mit Notfallzulassungen für Neonicotinoide gearbeitet wurde. "Italien, Deutschland und Frankreich haben sie nicht. Den Pflanzenschutz hat es in Österreich also gegeben", so die Landwirtschaftsministerin. "Ein größeres Problem ist sicher der fehlende Niederschlag."

Auf die Frage, ob es zusätzliche Zahlungen für den Rübenanbau geben werde, sagt Köstinger, dass jeder einen Beitrag werde leisen müssen. "Zuvor geht es aber darum, sich zusammenzusetzen und gemeinsam über Lösungen zu diskutieren", verweist sie gegenüber "Blick ins Land" auf den für diesen Donnerstag angesetzten runden Tisch mit allen relevanten Stakeholdern.

Zum in Österreich heiß umstrittenen Thema Glyphosat sagt die Politikerin, dass die EU-Kommission mit dem Kippen des heimischen Glyphosatsverbots "unsere Rechtsauffassung" bestätigt habe. Ein nationaler Alleingang sei nicht möglich. Wenn sie 2022 zur Abstimmung über eine europaweite Verlängerung von Glyphosat gebeten werde, "dann wird meine Antwort von der wissenschaftlichen Bewertung abhängen", legt sich Köstinger nicht gegen Glyphosat fest.

Zum Thema Weideverpflichtung für Biobetriebe, bei dem Rückforderungen der EU drohen, will Köstinger "alle Hebel in Bewegung setzen, um zu zeigen, dass es speziell in Österreich aufgrund der Lage und der Struktur vieler Betriebe nicht möglich ist, die hohen Weideauflagen zu erfüllen". Bis für die Bauern Klarheit herrscht, dauert es also noch. Dazu, wie hoch die Rückforderungen ausfallen könnten, gebe es noch keine Abschätzungen. Sollte es zu solchen kommen "werden wir Lösungen finden müssen". Bauern sollten keinesfalls deswegen aufhören müssen. Womöglich kommt Geld aus Umschichtungen im Agrarbudget.

(APA)

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