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Körperkunst in Dornbirn

Ann und Sandra ließen sich von den Neuheiten inspirieren.
Ann und Sandra ließen sich von den Neuheiten inspirieren. ©Bianca Nekrepp
Vergangenen Samstag fand in der Messe Dornbirn die zweite Vier-Länder-Tattooconvention statt.
Vier-Länder-Tattooconvention in Dornbirn

DORNBIRN Surrende Tätowiermaschinen, schmerzverzehrte Gesichter und glückliche Messebesucher. Dafür war Markus Schilowsky vom Studio Schilli Tattoo in Götzis verantwortlich. Schon zum zweiten Mal veranstaltete er die Vier-Länder-Tattooconvention. Ein drittes Mal ist definitiv in Planung. So fanden sich in etwa 2500 Besucher in der Messehalle ein.

 

Künstlerische Vielfalt

Die 70 Tätowierer von rund 40 Studios aus Italien, Slowenien, Deutschland, Österreich und der Slowakei stellten zwei Tage lang ihr Können unter Beweis. Internationale Bekanntheiten der Szene erfüllten den Besuchern beinahe jeden Wunsch. Neben den Stilen Black & Grey, Aquarell oder Realistic war für jeden Geschmack ein Künstler dabei. Für eine andere Art des Körperschmucks waren zahlreiche Piercer in der Messehalle. Des Weiteren waren Tattoofarben-Händler und T-Shirt-Händler anzutreffen.

 

Der Weg zum Lieblingsmotiv

Interessiert blätterten die Gäste die vorbereiteten Portfolios der Künstler durch und wählten ihr Lieblingsmotiv aus. Diese wurden an den Kunden angepasst und personalisiert. Anschließend ging es an die Vorbereitung. Dazu werde der Abzug (Motiv) auf ein Stück Pauspapier gelegt. „Der Hauptfarbstoff in diesem Papier ist Indigo“, erklärt ein Künstler. Der Farbstoff ist sehr intensiv, haftet gut auf der Haut, ist aber unbedenklich und ungiftig.

„Haare könnten durch die Nadeln in die Haut gestoßen werden und zu Entzündungen führen.“ Deshalb werde die Haut mit Seifenwasser benetzt und mit einem Wegwerfrasierer sauber rasiert. Nach der Kontrolle durch den Künstler und durch den Kunden geht es ans Tätowieren. Die Spitze der Nadel wurde in Tusche getaucht und in die Haut gestochen
Ein weit verbreiteter Mythos ist, dass die Farbe unter die Haut gestochen wird. „Im Grunde wird das Motiv in die Haut gestochen“, erklärte ein Experte auf der Messe.

 

„Best of …“

Um die Besten der Besten zu küren, gab es an den Messetagen abends einen Tattoo-Contest. Als Pokal nahmen die Sieger ein Skateboard-Deck mit der jeweiligen Platzierung und Kategorie mit nach Hause. Gewählt wurde zwischen den Stilen: Best of Crazy, -Small, -Black & Grey, -Color, -Traditional, Best of Day und Best of Show. Diese Convention bewies erneut, dass viele Gäste auch kurzentschlossen sich künstlerisch verzieren lassen – dies galt auch für Tattoo-Frischlinge. BIN

 

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