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"Kobra" stoppt Einbruchsserie

Beamte des Gendarmeriepostens Lustenau und des Einsatzkommandos "Kobra" haben in der Hasenfeldstraße einem Serieneinbrecher endgültig das Handwerk gelegt.

Am Dienstag um 00.40 Uhr meldete ein Anrainer telefonische bei der Gendarmerie, dass soeben bei einem Kiosk in der Hasenfeldstraße in Lustenau eingebrochen worden sei.

Sofort rückte die Sektorstreife des Gendarmeriepostens Lustenau an und umstellte das Objekt. Kurz danach traf eine Unterstützungspatrouille aus Dornbirn ein. Zur Unterstützung wurde das Einsatzkommando Cobra (EKO-Cobra) herbeigerufen.

Im Objekt konnte eine männliche vermummte Gestalt festgestellt werden. Die Beamten riefen mehrmals in das Objekt, dass der Unbekannte heraus kommen solle. Erst nach mehrmaligen lautstarken Aufforderungen seitens der Beamten und nur zögerlich kletterte der Unbekannte durch ein Fenster aus dem Objekt, wo er schließlich von den Beamten vorläufig verwahrt und mit Handfesseln fixiert werden konnte.

Der Unbekannte, der nun als ein 45-jähriger, in Lustenau wohnhafter Mann identifiziert werden konnte, hatte zwei Rucksäcke bei sich, Einbruchswerkzeug und schnittfeste Arbeitshandschuhe. Mit einem schwarzen Schal hatte er sich maskiert.

Da nicht auszuschließen war, dass ein zweiter Täter im Objekt war, wurde der Kiosk von Beamten der EKO-Cobra durchsucht, was negativ verlief. Die weiteren Erhebungen und Einvernahmen des Verdächtigen ergaben, dass er für eine Vielzahl von Einbruchsdelikten in Frage kam.

Bei sechs Einbrüchen in Lustenau zeigte er sich (teil)-geständig, andere Delikte wies er von sich (oft mit der Rechtfertigung von Erinnerungsmangel). Am Mittwoch wurde der Verdächtige schließlich in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Der Verhaftete ist anhand der Spurenlage insgesamt für 43 Einbruchsdiebstähle vorwiegend im Raum Lustenau und Dornbirn dringend verdächtig.

Er war bei seinen Einbrüchen vorwiegend nur an Bargeld interessiert. Um zum Geld zu gelangen richtete er oft großen Sachschaden an. Die Diebsbeute beträgt nach dzt. Ermittlungsstand ca. € 20.000. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach derzeitigem Ermittlungsstand auf das Doppelte.

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