Koblacher wegen Vergewaltigung vor Gericht

Feldkirch – Am Donnerstag wird der Vergewaltigungsprozess gegen eine 35-jährigen Koblacher fortgesetzt. Der Mann soll im Juli 2009 eine Table-Dance-Tänzerin zum Sex gezwungen haben.

Der einstige Stammkunde des Hohenemser Nachtlokals bestreitet die Vorwürfe. „Es war freiwillig“, so seine Aussage. Beim letzten Verfahrensdurchgang wurde der Lokalbesitzer einvernommen. Seiner Aussage nach war im Lokal sogar Küssen verboten, von Sex ganz zu schweigen. Was die Mädchen privat machen, gehe ihn nichts an, so der Betreiber. Ihm sei jedenfalls keinerlei Belästigung oder Zudringlichkeit seitens des Beschuldigten aufgefallen.

Da die 22-jährige Slowakin nicht mehr in Österreich weilt, wollte man ihre bereits getätigte Aussagen den Schöffen per DVD vorspielen. Doch die Technik streikte und man konnte das mutmaßliche Opfer nicht verstehen. Am Donnerstag wird sich zeigen, ob man den Aufnahme wiederherstellen konnte oder ob die Frau persönlich erscheint und aussagt. Sie hat früher einmal gesagt, dass sie dazu bereit wäre. Der Prozess wurde für zehn Uhr angesetzt.

Christiane Eckert

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