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Knowle als Rettungsanker

Die BA-CA-Tennis-Trophy in Wien steht vor der Tür. Die absoluten Top-Stars interessiert das aber nicht. Jetzt müssen Österreichs Daviscup-Helden Melzer, Koubek, Peya und Julian Knowle einspringen.

“Es wird ein Jahr des Durchtauchens”, formulierte es Peter Feigl, Turnier-Boss der BA-CA-Trophy, die ab Montag in der Wiener Stadthalle bereits zum 30. Mal in Szene geht. Denn nach den Absagen von Guillermo Coria und Carlos Moya kann das “Golden Series”-Turnier heuer neben Spielern wie Nicolas Massu, Rainer Schüttler oder Tommy Haas mit David Nalbandian nur einen Mann aus den Top 10 der Weltrangliste servieren. Der Grund für das Ausbleiben der Top-Stars? “Gar nicht das Geld, sondern der Termin. Wir haben bei Agassi, Roddick und Hewitt angefragt. Doch reisen alle erst die Woche nach Wien zum Masters-Turnier in Madrid nach Europa an.”

Und so liegt es an Österreichs Daviscup-Helden Jürgen Melzer, Stefan Koubek, Alex Peya und Julian Knowle, den „Rettungsanker” zu spielen und das Turnier zu einem Gewinn zu machen. Für Feigl nicht unrealistisch: „Das Positive am Starterfeld ist, dass diesmal auch ein Österreicher gewinnen kann.”

Der Karten-Vorverkauf lief laut Feigl nicht sehr berauschend, doch könnte sich das mit einem erfolgreichen Auftreten der Österreicher zu Beginn des Turniers erfahrungsgemäß schnell ändern. Dass die Österreicher beim Publikum „ziehen”, beweist auch die für diesen Sonntag in der Stadthalle angesetzte Exhibition zwischen Koubek und Thomas Muster – für dieses Spiel wurden bereits 4500 Karten abgesetzt. Und die Zukunft? “2005 muss es wieder besser werden. Ansonsten spielen die Sponsoren wohl nicht mehr lange mit.”

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