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Knapp 800 Einsätze am Berg

©Toni Meznar/www.meznar-media.com
Partenen - Die Bergrettung Vorarlberg hat anlässlich der Landesversammlung am Samstag in Partenen Bilanz über ein intensives Arbeitsjahr gelegt.

Gemäß dem präsentierten Jahresbericht sind die Einsätze in den letzten drei Jahren kontinuierlich angestiegen. 772 Mal wurden die ehrenamtlichen Bergretter im vergangenen Jahr zur Hilfe gerufen, das sind über 100 Einsätze mehr als im Jahr zuvor. Bergrettungs-Chef Gebhard Barbisch führt das deutliche Plus auf das „veränderte Freizeitverhalten“ der Bevölkerung und den zunehmenden Tourismus in den Alpen zurück. Rückschlüsse auf die vergangene Skisaison dürften aber nicht gezogen werden, da es sich um eine Jahresbilanz handle.

784 Menschen geborgen

Bei ihren Einsätzen haben die Bergretter 784 Menschen geborgen. 603 Personen erlitten Verletzungen, die Zahl der Todesopfer stieg von 22 (2008) auf 29 an. Auch ein Mann aus den eigenen Reihen, ein Bergretter der Ortsstelle Nenzing, konnte nach längerer Suche nur noch tot geborgen werden. Ein Plus gab es auch bei den Lawineneinsätzen – diesbezüglich rückten die Retter im vergangenen Jahr 25 Mal aus (2008: 19). Einen leichten Rückgang verzeichnete die Bergrettung hingegen bei den Einsätzen auf der Skipiste. Die Rettungshubschrauber „Christophorus 8“ und der in Zürs stationierte „Gallus 1“ hoben im vergangenen Jahr 1050 Mal ab. Unfälle im Sport- und Freizeitbereich und im alpinen Gelände machten über 60 Prozent der Einsätze aus, so der Flugrettungsreferent Artur Köb. Das aktuelle Zahlenwerk dokumentiert aber auch eindrucksvoll die Leistungsbereitschaft der Bergretter, die im vergangenen Jahr knapp 9000 Stunden im Einsatz waren. „Es haben wieder alle toll zusammengearbeitet“, lobt Barbisch Bergretter, Flugretter, Piloten und Notärzte. Die Bergrettung Vorarlberg verfügt über 31 Ortsstellen mit rund 1270 Mitgliedern und 30 Such- und Lawinenhunden. An Nachwuchs mangelt es offenbar nicht. Die Bereitschaft, sich zu engagieren, sei sehr hoch, so Barbisch abschließend.

Bilanz 2009

772 Einsätze verzeichnete die Bergrettung im vergangenen Jahr. 29 Menschen konnten 2009 nur noch tot geborgen werden. 8900 Stunden waren die freiwilligen Helfer im Einsatz.

 

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