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Knapp 13.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiterhin leicht
Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiterhin leicht ©APA (dpa)
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 12.908 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 855 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Freitag hervorgeht. Vor genau einer Woche hatte das RKI 14.022 Neuinfektionen und 839 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Der Höchststand von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Jänner erreicht worden.

Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Freitagfrüh bei 79,9. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die meisten Bundesländer verzeichnen laut RKI weiterhin sinkende Sieben-Tages-Inzidenzen.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.264.909 nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2 in Deutschland (Stand: 05.02., 00.00 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 60 597. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.008.200 an.

Der deutschlandweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,89 (Vortag 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 89 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

In den USA wurde unterdessen ein neuer Höchststand an Toten erreicht. Am Donnerstag meldeten die Behörden 4.942 Todesfälle, wie aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von Freitagfrüh (MEZ) hervorging. Der bisherige Höchstwert war mit 4.466 Toten am 12. Jänner verzeichnet worden. Die Zahl der Neuinfektionen lag laut JHU am Donnerstag bei 119 931. Der bisherige Höchststand neuer Ansteckungen war am 2. Jänner mit 300 282 erreicht worden.

Seit Beginn der Pandemie sind in den USA bereits mehr als 455.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Allein seit Beginn dieses Jahres sind mehr als 100.000 Todesfälle zu beklagen. Der Universität zufolge gibt es in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, inzwischen mehr als 26,6 Millionen bestätigte Infektionen.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der US-Gesundheitsbehörde CDC oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

Die Impfkampagne in den USA schreitet inzwischen voran. Bisher erhielten fast 28 Millionen Menschen in den USA die erste Impfung, rund 6,9 Millionen Bürger schon beide Impfdosen, wie aus Daten des CDC hervorgeht. Viele Experten warnen jedoch, dass die Ausbreitung neuer und ansteckenderer Corona-Mutationen den jüngsten Fortschritt bei der Eindämmung der Pandemie wieder ausbremsen könnte.

(APA/dpa)

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