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Kälteschock ist bald vorbei

Schwarzach - Der Winter gab vergangenes Wochenende seine Visitenkarte ab. Bald wird's wieder milder.

Dauerregen, oberhalb von 600 Meter ein Flockenwirbel. Und das Mitte Oktober. Der Winter setzte am vergangenen Wochenende eine kräftige Duftmarke. Mit Folgen. Zahlreiche höhergelegenen Straßen waren nur mit Winterreifen passierbar, für Lkws zum Teil nur mit Schneeketten. Letzteres galt sogar für die Verbindung zwischen Ebnit und der Straßenkreuzung Gütlerstraße. Völlig gesperrt war natürlich die Verbindung zwischen Lech und Warth, ges­tern dann auch die Laternser Landesstraße zwischen Damüls und Rankweil in beide Richtungen.

Schneemänner

Der einen Leid, der anderen Freud. Für ausgehungerte Wintersportler hatte die erste Stunde geschlagen. Sie packten Ski und Rodel aus, vergnügten sich im frischen Schnee. Kinder erfreuten sich am Bauen von Schneemännern.In Zürs/Lech reichte die Schneedecke schon bis auf 60 Zentimeter, 45 Zentimeter hatte es in Warth und Schröcken. Weniger intensiv tobte sich Frau Holle hingegen in den südlichen Landesteilen aus. So blieben in St. Gallenkirch etwa nur fünf Zentimeter Schnee liegen.

Es wird föhnig

Allmählich wird der Winter nun allerdings einen vorläufigen Rückzug antreten. Schon heute sollte es mit den Niederschlägen vorbei sein. Auf eine frostige Nacht von Montag auf Dienstag wird dann spürbare Erwärmung einsetzen. Laut Monika Weiss von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik „wird es ab Mitte der Woche föhnig. Das heißt: Die Temperaturen schnellen auf 15 Grad hinauf.“ Es könnten sogar in besonders föhnigen Gebieten fast 20 Grad werden. Bis Freitag bleibt es mild. Dann ist allerdings die nächste Schlechtwetterfront angesagt. „Aber die sollte aus heutiger Sicht nicht so massiv ausfallen, wie die vergangene“, betont Weiss.

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