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Klostersanierung steht in der dritten Bauetappe

Der Bauausschuss bei der Sitzung zur dritten Bauetappe des Klosters.
Der Bauausschuss bei der Sitzung zur dritten Bauetappe des Klosters. ©edithhaemmerle
Sanierung wird in kleinen Schritten durchgeführt. Ein langer Weg geht voraus.
Klostersanierung steht in der dritten Bauetappe

Dornbirn (EH) Was lange währt wird endlich gut, trifft jedenfalls bei der Sanierung des Klosters an der Marktstraße zu. Von der Planungsphase im Jahr 2011 über die langwierigen Bewilligungsverhandlungen zieht sich die Sanierung bereits über sechs Jahre durch. Doch die Freude der Franziskaner über die bisherige Meisterleistung, die das historische Gebäude (vor über 100 Jahren erbaut), im neuen Glanz erstrahlen lässt, herrscht vor. Und ob der großen Hilfsbereitschaft und großzügigen Spenden der Bevölkerung ist die Dankbarkeit groß. Dies kam bei der kürzlich abgehaltenen Bauausschusssitzung zur Sprache. Bauleiter DI Bruno Fussenegger gab einen Überblick der abgeschlossenen Arbeiten in der dritten Etappe. Im Besonderen die Holzböden im gesamten Innenbereich, der Treppen und Kreuzgänge sowie im Refektorium (Speisesaal), spiegeln nach der handwerklichen Restaurierung ihren ursprünglichen Glanz wider. Sämtliche Verputz- und Malerarbeiten sowie die Isolierung im ostseitigen Trakt konnten ebenso abgeschlossen werden. Für die genannten Arbeiten wurden rund 27.000 Euro ausgegeben.

Sanierung im Außenbereich

Nun steht das nächste größere Vorhaben an. Die Sanierung der Sandsteinumrandung der Fenster des gesamten Innenhofs ist eine weitere Herausforderung. „Wir wollen nicht über das Ziel hinausschießen“, sind sich Elmar Mayer (Klostervater) und DI Wolfgang Rümmele (Obmann Freundeskreis) über eine sorgfältige Finanzierung mit dem Bauausschuss einig. „Durch die großzügige Unterstützung von Stadt, Land und Diözese konnte bisher vieles bewirkt werden, damit das historische Juwel in der Innenstadt für die nächsten hundert Jahre erhalten bleibt“, heben die am Bau Verantwortlichen hervor. Auch für Architekt DI Leopold Kaufmann ist die bisherige Sanierung von unschätzbarem Wert. Jedenfalls wird der Blick zuversichtlich in die Zukunft gerichtet, auch die letzten Lücken schließen zu können. Und der große Wunsch der Patres, die Klosterküche, die sich in einem vorsintflutlichen Zustand befindet, doch noch einmal erneuern zu können, steht sicherlich nicht nur in den Sternen.

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