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Klosterglocke läutet wieder

Nach 30 Jahren ist der Klang der Klosterglocke wieder zu hören.
Nach 30 Jahren ist der Klang der Klosterglocke wieder zu hören. ©edithhaemmerle
Klosterrenovierung

Die Renovierung des Franziskanerklosters wird in Etappen vorgenommen.

Dornbirn. Die Glocke im kleinen Turm des Klosters war aufgrund ihres Alters viele Jahre verstummt. Eine ältere Frau aus Dornbirn wusste, dass mindestens 30 Jahre vergangen sind, ohne einen Glockenschlag zu hören. Die Restaurierung des Stahlglöckchens wurde vorgenommen und nun ist das Geläut bei kirchlichen Anlässen wieder zu hören. Darüber freut sich besonders Guardian Pater Wenzeslaus. Für ihn ist ein Kloster ohne Glocke kein Kloster. „Es fehlt die Seele des Hauses“, meint er und erklärt dabei mit Stolz, dass der Glockenklang den besonderen Charakter eines Kapuzinerklosters aufweist. Keine andere Glocke hat diesen Klang. Früher wurde die Klosterglocke noch von Hand geläutet, mit einem Seilzug. Jetzt geht alles automatisch, durch den Einbau eines elektrischen Antriebs. Dabei werde auch Rücksicht auf die Nachbarn genommen. Die Glocke soll nicht vor 7.30 Uhr läuten, ist dies auch ein Anliegen der Franziskaner.

Unterstützung
Das Kapuzinerkloster wurde vor mehr als 100 Jahren erbaut. Es ist ein altes Kulturgut mitten in der Stadt Dornbirn, das einer dringenden Sanierung bedarf. „Um dieses große Vorhaben finanziell und ideell durchführen zu können, brauchen wir Unterstützung. Das Geld tröpfelt durch die im Herbst 2011 ins Leben gerufene Bausteinaktion langsam herein“, vermeldet Klostervater Elmar Mayer einen Zwischenstand der Finanzen. 500 Bausteine konnten bisher verkauft werden, das ergibt 25.000 Euro. Die Restaurierung der Stahlglocke kostet 5.800 Euro“, ergänzt Mayer. Die Sponsorenmappe sei fertiggestellt. Die Suche nach Sponsoren für die Fenster läuft an. Dafür wurde auch ein Spendenkonto beim Denkmalamt eingerichtet. Die Spenden sind also steuerlich absetzbar“, betont Elmar Mayer abschließend.

Kontakt:
Guardian Pater Wenzeslaus,
Tel. (Kloster) 05572 22515
Klostervater Elmar Mayer,
Tel. 0664 3806657

Für Spenden:
Kto.Nr.: 00000-242842, Dornb. SPK, BLZ: 20602

TH-Konto des Bundesdenkmalamts für abschreibbare Zahlungen für ein Fenster: Kto.-Nr. AT 97 2060 2000 0025 2528, Dornb. SPK.

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