Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

„Klimawandel hier und dort! Who cares?“

„Klimawandel hier und dort! Who cares?“ Symposium an der FH Vorarlberg.
„Klimawandel hier und dort! Who cares?“ Symposium an der FH Vorarlberg. ©Edith Rhomberg
Ein Symposium an der FH Vorarlberg macht aufmerksam auf Szenarien, die nur vermeintlich weit weg sind von uns.
„Klimawandel hier und dort! Who cares?“

Dornbirn. Das Jahr 2015 ist das wärmste, seitdem der Mensch die Temperaturen aufzeichnet. Was aber geht es uns an, wenn sich die Sahara ausbreitet und nach Süden wandert? Wir leben, von dort aus gesehen, weit im Norden und die Wüste kennen viele von schönen Bildern mit romantischen Sonnenaufgängen hinter Sanddünen. Extreme Dürreperioden infolge des Klimawandels kennen  oder beachten wir so gut wie nicht. Who cares?

Anders sieht das CARE. Jene ilfsHilHilfsorganisation, die am 27. November 1945 gegründet wurde, um der notleidenden Bevölkerung in Europa zu helfen. Inzwischen geht die Hilfe weit darüber hinaus. Über die Arbeit von CARE im Jahr 2014 führte die Österreich Geschäftsführerin, Andrea Hager, anlässlich des Symposiums in der FH Vorarlberg am 26. November aus: „Wir helfen den Ärmsten der Armen mit 880 Projekten in 90 Ländern mit rund 700 Millionen Dollar weltweit und rücken den Menschen in den Mittelpunkt“.

„Das CARE Paket feiert Geburtstag und ich hätte nicht geglaubt, dass wir es 70 Jahre später in seiner Form noch brauchen“, fügt Hager hinzu. Sie ist seit 25 Jahren als Helferin tätig und ist, wie sie selbst sagt, keine Freundin von großen Treffen wie Paris. Gemeint ist die UN-Klimakonferenz, die vom 30. November bis 11. Dezember stattfindet. Wegen des CO2 Abdrucks einer derartigen Großveranstaltung einerseits und weil es sich schlussendlich auch um ein Riesen Geschäft handle andererseits. Wenn es um die Zukunft unseres Planeten Erde geht, sollten wir  vorausschauender agieren und die Dinge nicht erst dann glauben und wahrnehmen, wenn sie bei uns angekommen sind, so der Appell Hagers nicht nur an die Besucher der vierstündigen Veranstaltung in Dornbirn.

Drastische Folgen des Klimawandels zeigte LR Johannes Rauch (Grüne) in seinem Beitrag auf. Das Zwei-Grad-Ziel und die Flüchtlingsthematik hängen laut Rauch unmittelbar zusammen. Das ökologische Gleichgewicht der Erde könnte eine Erwärmung der Atmosphäre um maximal zwei Grad gerade noch verkraften. Was aber passiert, wenn die Menschen in Afrika keine Lebensgrundlage mehr haben?  Alexander Stefes vom Club of Rome, stimmt Rauch zu. Für ihn hat der Schutz der Ökosysteme Priorität. Eine seiner Fragen in Bezug auf die Menschheit lautet: „Schaffen wir es so lange wie die Dinosaurier oder weniger lang?“ Er sieht nicht nur die Ausbeutung der Ressourcen als zentrales Problem. Die Tatsache, dass sich das menschliche Verhalten nicht ändern wird, mache es für viele nicht einfach, die Motivation zu wahren.

Das weitere Programm des Symposiums in der FH Vorarlberg, zu dem Christian Jochum, Leiter Marketing und Kommunikation, zahlreiche Gäste begrüßen konnte, bot zusätzlich diverse Impulsreferate. Ihnen folgten unter anderen Besuchern sehr aufmerksam zwei Lehrer und über 40 Schüler der Handelsakademie Bregenz. „Es ist die Zukunft unserer Schüler und ich möchte nicht nur zuschauen“, betont HAK-Lehrer Helmut Eisele. Sein Kollege Günter Berger ist der Meinung, dass klimaneutrales Wirtschaften den Wohlstand sichert. Die Verantwortung liege bei jedem einzelnen und alle Bereiche des Lebens seien betroffen. Das hört sich jedenfalls an nach „We care“.

Was hat dich dazu bewegt, am Symposium teilzunehmen?

Hier werden Organisationen vorgestellt, wo man Mitglied werden kann. Von Care habe ich schon gehört, aber jetzt habe ich mehr Informationen darüber. Es ist wichtig, dass man was unternimmt. Jeder kann was tun, allein schon Zug fahren statt Autofahren ist ein Beitrag. Sarah Polin

Ich habe regelmäßig gespendet für Nahrung und Wasser in Flüchtlingscamps. Ich finde gut, dass es kleine Symposien gibt. Es muss jeder etwas tun. Wichtig ist Müll vermeiden, mit den Ressourcen sorgsam umgehen,  sowie andere Jugendliche sensibilisieren. Tobias Pototschnig

Ich beschäftige mich derzeit mit einer Projektarbeit über Lobbyismus, was das überhaupt ist und was die globalen Folgen sind.  Es geht um die Bereiche Energie, Waffen und auch um die Lebensmittelindustrie. Hier gibt es Informationen, um Zusammenhänge zu verstehen. Catherine Galehr

Ich interessiere mich für die Arbeit von verschiedenen Organisationen, auch Attac ist mir bekannt. Einige Beiträge des Symposiums fand ich informativ. Klimawandel geht jeden von uns an. In der Schule werden wir darüber aufgeklärt. Aludosen vermeiden sind ein kleiner Beitrag. Katharina Jäger

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Dornbirn
  • „Klimawandel hier und dort! Who cares?“
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen