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Klimaschutzpreis „beflügelt“ zu neuen Taten

Das Projekt „Holzweg“ der Walserbibliothek Raggal wurde mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet.
Das Projekt „Holzweg“ der Walserbibliothek Raggal wurde mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet. ©Hronek
Jubel über den Klimaschutzpreis in der Biosphärenparkgemeinde Raggal-Marul.
Klimaschutzpreis Raggal

(amp) Die Nachricht, dass die Walserbibliothek mit Leiterin Klaudia Büchel und ihrem engagierten Team mit ihrem „Holzweg“-Projekt unter den Klimaschutzpreisträgern gelandet ist, verbreitete sich in der Biosphärenparkgemeinde wie ein Lauffeuer. „Irgendwie haben wir auf eine Anerkennung gehofft, aber dass daraus gar eine Wienreise wird, hätten wir uns nicht träumen lassen“, freut sich Klaudia Büchel mit ihrem gesamten Team. Projekte dieser Dimension sind nur im Teamwork möglich“, zollt Klaudia Büchel all ihren Mitstreitern höchstes Lob.

 Nachhaltige Bewusstseinsbildung

 „Nachhaltige Bewusstseinsbildung hat in unseren Umwelt- und Energiesparbemühungen Prämisse“, freut sich Bürgermeister Hermann Manahl, dass die Walserbibliothek den „Holzweg“ zum Thema gemacht hat. Vom Schutzwald bis zur erneuerbaren Energiequelle hat Holz im Biosphärenpark zentralen Stellenwert. Ursprünglich von Büchereileiterin Klaudia Büchel als „Sommerloch-Füller“ konzipiert, bekam der „Holzweg“ plötzlich eine ungeahnte Eigendynamik und weitete sich zum Ganzjahresprojekt der Walserbibliothek aus. „Der Umweltpreis ist ein positiver Nebeneffekt für ein Projekt, das spürbar Nachhaltigkeit zeigt“, freut man sich in der Tourismusgemeinde.

 Beziehung Wald – Mensch

Dabei ging es bei unterschiedlichsten Exkursionen, Workshops und Informationen um die Verbesserung der Beziehungen Wald-Mensch, die Vermittlung von ökologisch-ökonomischen Vernetzungen bei der Waldbewirtschaftung, dem Wecken von Verständnis für den Wald als Lebensraum der Wildtiere und tierschutzgerechte Jagd und Holz als Ressource für nachhaltige Wohnraumbeschaffung und als erneuerbare Energiequelle. In das Projekt waren vor allem auch die Schulen mit eingebunden. Da wurden Sägewerke vom Einmann-Betrieb bis zum Großsägewerk Erhart in Garesella besucht, kreative Papierschöpfaktionen und eine Besichtigung der Papierfabrik Rondo organisiert, Jungpflanzen im Schutzwald aufgeforstet, Vorträge für Erwachsene zur Nachhaltigkeit von erneuerbarer Energie organisiert und Klimaschutzbotschafter ausgebildet.

 Sieben Klimabotschafter

Als Botschafter für Klimagerechtigkeit tragen die Kinder die Idee des Bäume Pflanzens und die Vision von Klimagerechtigkeit in unsere Schulen und zu Freunden und Bekannten. Dabei geht es um Fragen wie „Was verursacht die Klimakrise?“ und „Was kann man dagegen tun?“ Raggal hat als einzige Vorarlberger Gemeinde sieben ausgebildete jugendliche Klimabotschafter , die sich auf ihren Einsatz mit Gleichaltrigen freuen.  „Wir sind zu neuen Taten bereit“, gibt sich Klaudia Büchel – beflügelt durch den jüngsten Erfolg – bereits wieder voller Tatendrang.

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