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Klimakrise: Bundespräsident besucht Vorderwald

Van der Bellen wird den Vorderwald besuchen.
Van der Bellen wird den Vorderwald besuchen. ©APA
Klimaschutz, Energieautonomie und Naturschutz stehen im Mittelpunkt des Programms von Bundespräsident Alexander Van der Bellen am 16. Juli in Vorarlberg.

Nach einem Besuch beim Bus-Bahn-Mobiltag am Vormittag informiert sich Van der Bellen am Nachmittag in Krumbach über die Klimawandelanpassungs-Modellregion Vorderer Bregenzerwald. Im Mittelpunkt stehen speziell Maßnahmen zum Schutz der Moore und der Plenterwald.

Wälder und Moore bedroht

Die Klimakrise verändert unseren gesamten Lebensraum. Besonders bedroht sind Wälder und Moore, die aber wiederum eine hohe Bedeutung für Klimaschutz haben. Naturschutzlandesrat Johannes Rauch und Energielandesrat Christian Gantner informieren Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei seinem Besuch am Dienstagnachmittag in Krumbach deshalb speziell über die Maßnahmen zum Schutz dieser einzigartigen Naturräume.

„Die Klimakrise wird auch in Vorarlberg weitergehen. Globale Entwicklungen machen nicht an den Landesgrenzen halt“, schildert Landesrat Rauch. „Deswegen hat Vorarlberg auch als erste Bundesland den symbolischen Klimanotstand ausgerufen. Das bedeutet, dass wir der Eindämmung der Klima- und Umweltkrise höchste Priorität einräumen müssen. Dazu muss auch endlich eine öko-soziale Steuerreform umgesetzt werden.“

Einzigartiger Bestand

Die Modellregion Vorderer Bregenzerwald zeichnet sich durch einen österreichweit einzigartigen Bestand an Mooren aus. Sie speichern extrem viel CO2 und puffern lokal Feuchtigkeit. Ebenfalls außergewöhnlich ist der hohe Anteil an naturnahen, kleinstrukturierten, sich selbst verjüngenden Plenterwäldern. Sie gelten österreichweit als Zukunftshoffnung für den Erhalt des Waldes, der unter Hitze und Trockenheit bereits stark leidet.

Die neun Gemeinden der Modellregion haben sich eine weitere, zügige Erhöhung des Anteils widerstandsfähiger Waldflächen zum Ziel gesetzt. Dazu werden gezielte Maßnahmen für die Waldpflege gesetzt und Kleinwaldbesitzer geschult. Eine Vielzahl von Projekten dient dazu, in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für die Bedeutung der widerstandsfähigen Plenterwälder zu schaffen.

„Der Besuch des Bundespräsidenten unterstützt uns in diesem Ziel und zeigt gleichzeitig die überregionale Bedeutung unserer Bemühungen insbesondere auch im Bereich der e5-Gemeinden“, freut sich Energielandesrat Gantner. Einig sind sich die beiden Landesräte in den Anstrengungen zur Umsetzung der Energieautonomie: „Die Eindämmung der drohenden Klimakatastrophe ist das beste und billigste Rezept zur Minimierung des Anpassungsaufwandes“, so Rauch und Gantner.

(Red.)

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