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Klien will in die Schweiz

Der österreichische Formel 1-Pilot Christian Klien plant laut Rheintalischer Volkszeitung unter Berufung auf Behörden der Gemeinde einen Wohnortswechsel in die Schweiz.

Der 23-jährige Vorarlberger, der zuletzt durch eine Anzeige wegen angeblicher Körperverletzung in einer Discothek in Altach die Schlagzeilen geraten ist, will aus seinem Heimatort Hohenems in die Nachbargemeinde Diepoldsau (Kanton St. Gallen) umziehen. Das berichtete die Rheintalische Volkszeitung unter Berufung auf Behörden der Gemeinde im St. Galler Rheintal.

Der Ortswechsel würde sich für den Piloten des österreichischen Formel-1-Rennstalles Red Bull Racing auf eine Distanz von vier Kilometer beschränken. In Diepoldsau-Hohenems existiert sogar ein gemeinsamer Grenzübergang. Vater Johannes Klien wollte den Umzug seines Sohnes in die Schweiz am Donnerstag vorerst noch nicht bestätigen.

Klien-Schlägerei: Noch keine Zeugen

Im Fall der angeblichen Körperverletzung eines 20-jährigen Lehrlings durch den Vorarlberger Formel 1-Piloten Christian Klien haben sich bisher keine Zeugen gemeldet. Die Polizeiinspektion Altach (Bezirk Feldkirch) bestätigte am Donnerstag einen dementsprechenden Bericht der „Neue Vorarlberger Tageszeitung“. Noch ist offen, ob nach Abschluss der Erhebungen eine Anzeige oder lediglich eine Sachverhaltsdarstellung an das Bezirksgericht Feldkirch ergehen wird.

Nach Angaben von Hans Schmid von der Polizeiinspektion Altach werden die Ermittlungen etwa weitere drei Wochen andauern. Unter anderem müssten noch die Krankenhausberichte abgewartet werden.

Ein 20-jähriger Lehrling hat Klien wegen Körperverletzung angezeigt, weil ihn dieser vor rund zwei Wochen in der Diskothek in Altach auf den Kopf geschlagen haben soll. Der 20-Jährige wurde im Spital behandelt, seine Verletzungen erwiesen sich als leicht. Der Formel 1-Rennfahrer selbst bestreitet die Vorwürfe vehement. „Ich war an keiner Schlägerei beteiligt. Folglich habe ich auch keinen Gast des Lokals verletzt“, hielt Klien bei Bekanntwerden der Anschuldigung in einer „schriftlichen Klarstellung“ an die Medien fest.

  • Bericht 20.02.06: Klien spricht von Verleumdung
  • Bericht 17.02.06: Lokalverbot in Disco “Enjoy”
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