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Klien weiter im Pech

Christian Klien bleibt das Pech treu. Nach den Startkollisionen in Montreal und Indianapolis musste der Jaguar-Pilot am Donnerstag die in Barcelona geplanten Testfahrten wegen einer Fingerverletzung absagen.

Der Vorarlberger hatte sich durch einen Ventilator eine tiefe Schnittwunde am Zeigefinger zugezogen und kann daher nicht für den Formel-1-GP von Frankreich am 4. Juli testen. In drei Tagen soll aber alles wieder in Ordnung sein, der Start in Frankreich ist demnach nicht gefährdet.

Der Zwischenfall ereignete sich am Donnerstag kurz vor dem Beginn der Testfahrten und nur 24 Stunden nachdem Jaguar-Direktor David Pitchforth für einige Unruhe gesorgt hatten. Pitchford hatte sinngemäß gemeint, dass Klien vielleicht besser zunächst als Testfahrer hätte eingesetzt werden sollen statt als GP-Pilot. Der Hohenemser hatte einen Ventilator zum Kühlen der Bremsen aufgehoben und kam dabei mit dem Finger ins Gitter. Ein klassischer Haushalts-Unfall sozusagen.

„Nach dem Unfall wird Christian in Barcelona nicht testen”, erklärte Jaguar-Pressechef Nav Sidhu. „Christian wollte sich abkühlen und hat einen Ventilator zum Kühlen der Bremsen aufgehoben. Dabei ist er leider mit dem Zeigefinger der rechten Hand in das Schutzgitter gekommen und hat sich ziemlich tief in die Fingerkuppe geschnitten, allerdings nicht bis zum Knochen. Es ist eine Fleischwunde, die einfach zusammengenäht werden kann.”

Klien bekam eine Tetanus-Impfung, damit es durch das Karbon zu keiner Blutvergiftung kommt, dass er die wichtigen und bei Jaguar ohnehin nur selten stattfindenden Testfahrten nicht bestreiten kann, ist aber besonderes Pech. „Ein wirklich blöder Zwischenfall, aber es ist halt passiert”, sagte Klien. „Gerade in Barcelona wollte ich einiges testen und mich auf die nächsten Rennen vorbereiten. Aber Magny Cours sollte nicht gefährdet sein”, betonte der Hohenemser.

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