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Kleinbrod-Kapelle im "Austria-Dorf"

Die Kleinbrod-Kapelle ist Mittelpunkt des "Austria-Dorfes".
Die Kleinbrod-Kapelle ist Mittelpunkt des "Austria-Dorfes". ©Ferdinand Ortner

Lustenau. Eine Kapelle ganz besonderer Art ist “sKappili” im “Austria-Dorf des Reichshofstadions. Die Idee, die bestehenden Baulichkeiten durch eine Kapelle zu ergänzen, hatte Hubert Nagel, der langjährige Präsident des Fußballklubs SC Austria Lustenau.

Er war es auch, der das Kapellenprojekt mit dem Planer DI Hugo Dworzak (Lustenau) und Zimmermeister Stephan Muxel (Schoppernau) zielstrebig realisierte. Am 3. August 2007 wurde diese erste fahrbare, in einem Fußballplatz-Areal stehende und nach allen Seiten offene Kapelle in Österreich vom Feldkircher Dompfarrer Rudolf Bischof feierlich eingeweiht.

Kaplan Hugo Kleinbrod
Das schlichte sakrale Bauwerk wurde dem Gedenken an Kaplan Hugo Kleinbrod gewidmet. Der engagierte Priester begeisterte einst in Lustenau als sehr sozial und sportfreundlich eingestellter Kaplan vor allem die Jugend. Vielen bleiben die Jugendferienlager in Erinnerung. Der 1936 zum Priester geweihte Hugo Kleinbrod war von 1937 bis 1941 und nach dem 2. Weltkrieg noch bis 1948 Kaplan in Lustenau, zuerst ein Jahr im Kirchdorf und anschließend im Rheindorf, wo er unter anderem trotz Verbot durch das NS-Regine in Schönenbach Ministrantenlager durchführte.

Mit der nach ihm benannten Kapelle und mit einem Gedenkstein wird an den verdienstvollen Priester erinnert und auch ein verdienter Dank abgestattet. Alljährlich im Herbst findet bei der sorgsam gepflegten Kapelle – die während des Jahres auch zum persönlichen Gebet einlädt – ein gut besuchtes Kirchweihfest.

Schlichter Holzbau
Bei dieser symbolträchtigen Kapelle handelt es sich um einen konventionellen Holzbau (5 m x 2,5 m) in Rahmenbauweise. Der Innenraum ist mit Holzlatten belegt, was den Eindruck einer gemütlichen Stube vermittelt. Die Außenhaut ist textil und lichtdurchlässig. Die Kapelle kann bei größeren Anlässen “kreuzförmig” geöffnet werden, wobei der Außenbereich überdacht wird. Die aufgeklappten Wände symbolisieren aus der Vogelperspektive gesehen ein Kreuz.

Die Beleuchtung ist zwischen textiler Außenhaut und innen liegender Holzschalung eingebaut und dient der Innen- und Außenbeleuchtung. Der Entwurf für die kleine, mit FußballspielSzenen, Austria-Wappen und Kreuz verzierte St. Josefs-Glocke stammt vom Lustenauer Künstler Udo Rabensteiner.

Text: Ferdinand Ortner

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