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Klassiker im Zeichen des Abstiegskampf

Foto: Thomas Knobel
Foto: Thomas Knobel ©Der Klassiker Feldkirch gegen Rankweil steigt am Samstag im Waldstadion.
Im Regionalligaderby zwischen BW Feldkirch und RW Rankweil geht es schon ums Überleben.

In den letzten Jahren war das Nachbarschaftsduell zwischen Sparkasse BW Feldkirch und RW Rankweil der Klassiker im Titelkampf der Regionalliga West. Nun stehen beide Traditionsvereine am kommenden Samstag, 13. September, um 16 Uhr, Waldstadion Gisingen, mächtig unter Erfolgsdruck. Der Verlierer des Prestigeduells wird sich wohl schon Gedanken für die Vorarlbergliga machen müssen. Ein Manko haben beide Klubs gemeinsam: Die Offensive ist in dieser Saison die große Schwäche von Feldkirch und Rankweil. Die Montfortstädter überzeugten spielerisch in vielen Pflichtspielen, aber sind immer wieder in Schönheit gestorben. Nach dem Abgang von Topscorer Thomas Beck (Hard) ist man in Feldkirch auf der Suche nach einem Vollstrecker noch nicht fündig geworden. In fast allen Partien werden eine große Anzahl an Hochkarätern zum Teil leichtfertig vergeben. Die Blau-Weißen gelten in diesem Derby gegen Schlusslicht RW Rankweil als logischer Favorit. Allerdings warnt Feldkirch-Coach Markus Mader seine Mannschaft vor einer Überheblichkeit. „Es ist keine gmahte Wiesn, Rankweil wird sich mit allen Mitteln wehren“, so Mader. Rankweil erzielte erst einen Treffer in der laufenden Meisterschaft und wäre mit einem Punktgewinn sicher zufrieden. Pikanterie am Rande: Ex-Feldkirch-Keeper Thomas Kober steht ab dieser Saison zwischen den Pfosten des Rankler-Tores, musste aber schon 35 (!) Mal hinter sich greifen. „Wir konnten auch noch nie mit der stärksten Aufstellung spielen“, sagte Rankweil-Sportchef Bernd Breuss zur derzeitigen schlechten Situation. Vor allem geht Verteidiger Sezgin Livaneli (Oberschenkelprobleme) an allen Ecken und Enden ab.

 

Thomas Knobel

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