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Klassik-Konzert in zu dunklem Saal

Giovanna Pessi (Barockharfe, l.) und Susanna Wallumrod (Gesang) waren zu Gast in Dornbirn.
Giovanna Pessi (Barockharfe, l.) und Susanna Wallumrod (Gesang) waren zu Gast in Dornbirn. ©dornbirn klassik
Das vierte Abo-Konzert der Dornbirn Klassik mit exklusivem Quartett.

Dornbirn. Mit dem vierten Abo-Konzert der Klassik-Reihe wollte Kulturchef Roland Jörg das Publikum überraschen und ein wenig schocken zugleich. Vier außerordentliche Künstler spielten (beziehungsweise. sangen) auf exquisiten Instrumenten bearbeitete Musik von Henry Purcell (1659–1695), dem berühmten englischen Barockkomponisten, und dem kanadischen Singer, Songwriter und Dichter Leonard Cohen (geb. 1934).

Die Norwegerin Susanna K. Wallumrod (Gesang, Kompositionen), Giovanna Pessi (Barockharfe), Marco Ambrosini (Nyckelharpa) und Martin Zeller (Baryton) trugen circa ein Dutzend von Giovanna Pessi für das Ensemble bearbeitete Gesänge von Purcell und Leonard Cohen (und Nick Drake) vor – großartige, sensible Künstlerpersönlichkeiten gewiss, doch äußere Umstände minderten den Kunstgenuss.

Leichte Lethargie

Das eher dürftige Abendprogramm enthielt wenigstens die Titel der einzelnen Nummern. Diese konnte man bei dem dunklen Saal, der einzig das Quartett in mildes Licht tauchte, aber nicht lesen; und da die Abfolge der insgesamt sanften Purcell/Cohen-Lieder etc. ohne Dramatik kaum einen Höhepunkt enthielt, schlich sich beim Publikum eine gewisse Lethargie ein. Ja, der Abend wurde von beeindruckenden Künstlern gestaltet, die Werke waren aber zweifellos ein Nischenprogramm, das viele Abo-Besucher enttäuschte. Und Fans des großen Leonard Cohen konnten auf die eigenartigen Bearbeitungen, welche das Genie des Meisters ziemlich verblassen ließen, verzichten.

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