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Klarstellung zur Situation beim Roten Kreuz Hohenems

Die Platznot beim Roten Kreuz in Hohenems lässt sich nicht weg- oder schönreden.
Die Platznot beim Roten Kreuz in Hohenems lässt sich nicht weg- oder schönreden. ©Joachim Jochum

Die Situation beim Roten Kreuz in Hohenems bleibt angespannt. Abseits der Presseaussendung der Bürgermeister, die viele Halbwahrheiten enthält, ist die Lage so wie sie ist, es lässt sich nicht schönreden.

Fahrzeuge mit denen Tagtäglich über 40 Transporte durchgeführt werden sind für uns nicht so benutzbar wie es vorgesehen wäre. Medizinische Geräte funktionieren bei den Temperaturen, wie sie in diesem Winter waren, schlichtweg nicht. Diese Fahrzeuge werden nicht nur als Krankentransporter eingesetzt. Hier liegen die Bürgermeister falsch. Diese Fahrzeuge werden auch als Notfallfahrzeuge eingesetzt.

Die Platzsituation ist nicht nur bei den Garagen höchst prekär, sondern auch im Heim. Derzeit müssen sich 11 Personen 3 Arbeitsplätze teilen. Für 6 Freiwillige Sanitäter sind nur 5 Betten vorhanden. Von Aufenthaltsräumen ganz zu schweigen. Schulungen für über 120 freiwillige Sanitäter und Mitglieder müssen auf einem Raum von unter 60 Quadratmeter abgehalten werden. Immer im Hinterkopf behalten sollte man dass es sich um freiwillige Mitarbeiter handelt die nach der Arbeit in den Dienst gehen und die Nacht über Einsätze für eine Bevölkerung von über 45.000 Menschen erledigen. Diese Sanitäter nehmen aus Lieben zum Menschen Ausbildungen auf sich die über 2 Jahre und noch viel länger dauern, dafür wollen und kriegen sie keinen Cent. Dies sollte den Bürgermeistern etwas wert sein.

Wenn ein Verkehrsunfall passiert oder jemand einen Herzinfarkt, oder was auch für eine Erkrankung immer hat, kommen Nachts und am Wochenende bestens ausgebildete freiwillige Sanitäter, hier ist niemand da der dafür bezahlt wird. Wir wollen dafür kein Geld, wir wollen lediglich dass für uns die selben Rahmenbedingungen geschaffen werden wie für andere Vereine auch. Wir leisten einen Wichtigen Dienst an der Bevölkerung, die die uns brauchen sind nur meistens nicht in den politischen Positionen zu entscheiden.

Die Möglichkeit mit Feuerwehr, Polizei, Stadtbauamt und Werkhof in ein Gebäude zu ziehen war 2001 nicht gegeben. Der Rotkreuzabteilung Hohenems vorzuwerfen anstelle des Dialoges parteipolitisch zu agieren ist schlichtweg ein Versuch der Bürgermeister die allesamt der ÖVP Fraktion angehören ihre Abwartetaktik zu legitimieren. Von Seiten der Rotkreuzabteilung Hohenems hat es zu keiner Zeit irgendeine Intervention mit welcher Partei auch immer gegeben. Auch hier liegen die Bürgermeister falsch und unterstellen uns etwas was rufschädigend ist.

Dass der Dialog nicht gesucht wurde stimmt auch nicht. Es wurden zigfache Versuche unternommen Herrn Bgm. Richard Amann von unseren Plänen zu überzeugen. Bei jeder einzelnen Jahreshauptversammlung der letzten 8 Jahre versprach Herr Bgm. Amann vor versammelter Mannschaft die Sache voranzutreiben. Unzählige Male wurden die Verantwortlichen auf die Situation hingewiesen.

Wir sind freiwillige aus der Region Kummenberg und Nacht für Nacht im Einsatz, im Jahr über 10.000 mal alleine in unserem Einzugsgebiet. Man hört und sieht uns nicht und will auch nichts mit uns zu tun haben, man sollte jedoch die Wichtigkeit unserer Institution kennen und auch zu schätzen wissen was wir tun.

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