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Klares Bekenntnis zur Wehrpflicht

Verteidigungsminister Platter, der zum ersten Mal in dieser Funktion in Vorarlberg weilte, legte in der "VN"-Redaktion ein Bekenntnis zur Beibehaltung der Wehrpflicht ab.

Platter: „Das ist eine klare Vorgabe für die Bundesheer-Reformkommission. Dass Österreich bisher 50.000 Soldaten zu Auslandseinsätzen in alle Welt entsandt hat und dass wir hier internationale Vorbildwirkung haben, wäre ohne Miliz nicht denkbar.“ Die 50-köpfige Bundesheerreformkommission, in der u. a. auch Vertreter der Bundesländer und der Sozialpartner vertreten sein werden, wird ihre Tätigkeit aufgrund einer breit diskutierten Teilstrategie als Richtlinie aufnehmen und ihre Arbeiten voraussichtlich 2004 beendet haben.

Zu den anstehenden Investitionsvorhaben des Bundesheeres führte der Minister aus: „Neben der Luftraumüberwachung werden hier klare Signale in Richtung Truppe gesetzt. Neuanschaffungen wird es in den Bereichen Kampfanzug, Fuhrpark, bei Funkgeräten und für die ABC-Abwehrkräfte geben. In die Ausrüstung für die Katastrophenhilfe wird in Zusammenarbeit mit den Ländern investiert.“

Österreich verfüge über eine Radar-Luftraumüberwachung, die europaweit an der Spitze liegt, das allein genüge aber nicht, zur Absicherung der Souveränität in der Luft brauche es daher auch die entsprechenden Luftraumüberwachungsflugzeuge, begründete Platter die Notwendigkeit des Kaufs der „Abfangjäger“.

Wichtig für Vorarlberg

Landeshauptmann Herbert Sausgruber hatte dem Minister gegenüber sein großes Interesse daran bekundet, dass das Bundesheer auch weiterhin in notwendiger Stärke im Land vorhanden sein wird, um auch im Bereich des Katastrophenschutzes erforderlichenfalls eine wichtige Aufgabe erfüllen zu können. Weiterhin betonte der Landeshauptmann die Wichtigkeit eines klaren Ansprechpartners für das Heer beim Land.

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