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Klangvolles Jahreskonzert der Stadtmusik Dornbirn

Die Stadtmusik Dornbirn präsentierte im Kulturhaus Blasmusik vom Allerfeinsten
Die Stadtmusik Dornbirn präsentierte im Kulturhaus Blasmusik vom Allerfeinsten ©Wolfgang Hämmerle
 Im Kulturhaus stand ein musikalischer Querschnitt durch Europa am Programm 

Dornbirn. Seit jeher begeistert die Stadtmusik Dornbirn das Publikum mit ihren Auftritten. Zudem sorgt sie mit ihren Jahreskonzerten für gesellschaftliche Höhepunkte. Beim diesjährigen Konzert im Dornbirner Kulturhaus sorgte Dirigent Christof Weidinger und die Stadtmusik für einen klangvollen und imposanten Jahresabschluss.

Eindrucksvolle Leistungen

Schon im Foyer des Kulturhauses konnten die Konzertbesucher den Stadtmusik Nachwuchs bewundern. Isabella Matt und Simon Ölz spielten mit der 2016 gegründeten „Gummibärenband“ auf. Pünktlich eröffnet wurde der Konzertabend durch die Jugendmusik der Stadtmusik durch ihren Leiter Lucas Oberer. Wobei zahlreiche jugendliche Solisten mit Stolz das Resultat wochenlanger intensiver Probenarbeiten zeigten. Anschließend begrüßte Obmann Dr. Robert Schneider die zahlreichen Besucher.

Quer durch Europa

Wuchtig eröffnete das Hauptorchester unter Dirigent Christoph Weidinger das Konzert mit dem Blechbläserchoral “Festmusik der Stadt Wien” von Richard Strauss. Äußerste Virtuosität fordert die Festmusik mit ihren brillanten Sechzehntelkaskaden den Interpreten in jedem Falle ab. Die in festlich feierlichem und für Strauss typisch lyrischem Charakter komponierte Musik ist weitgehend unbekannt geblieben. Die Partitur des Originals, die eine Spieldauer von ca. 12 Minuten vorweist, wurde nie veröffentlicht. Strauss selbst fertigte später eine gekürzte Version an, die Eric Banks 1978 für komplettes Blasorchester bearbeitet hat.

Verbunkos-Musik aus Ungarn

Weltweit ist die klassische Musik des Landes bekannt, die von ungarischen Komponisten gefertigt wurden. Kenner der klassischen Musik denken sofort an die Werke von Franz Liszt, jenem ungarischen Komponisten, der die europäische Musikgeschichte geprägt hat. Ein charakteristischer Instrumental- und Vokalstil kam im 15. Jahrhundert mit den Roma nach Ungarn. Um 1780 entstand die sogenannte Verbunkos-Musik, die bei der Anwerbung von Soldaten gespielt wurde und daher ihren Namen hat. Hieraus entwickelte sich einerseits eine Volksmusik, in die Slawisches und Orientalisches einfloss und im Zeichen der Romantik eine Kunstmusik ungarischen Stils wurde.

Orchesterwerke in England

Um die Wende des 19. Jahrhunderts, hat das englische Musikschaffen ein durchaus starkes Profil gewonnen. Eine Tatsache, die es vor allem Frederick Delius und Edward Elgar verdankt; beides Spätromantiker von Geblüt, hingeneigt dem Rausch der Orchesterfarben und melodiösen Eleganz, voller Herzlichkeit der Empfindung, in mancher Hinsicht aber doch auch zu weltmännisch glatt, als dass ihr gesamtes, weithin gerühmtes Schaffen dauern dürfte. Einen Dritten aus der gleichen Sphäre galt es für uns noch zu entdecken: Gustav Holst, der Opern, Sinfonien, Chor- und Orchesterwerke schrieb.

Portugal – kleines Land großes Erbe

Man wird in der traditionellen wie in der modernen Musik Portugals das unwahrscheinlich breit gefächerte Erbe dieses kleinen Landes wiederfinden können: das geht von den keltischen Einflüssen und Instrumenten Nordportugals über maurische und mittelalterlich anmutende Gesänge und andalusische Melodien des Alentejo und Algarve bis hin zu afrikanischen Rhythmen und sogar Klängen aus Indien und Fernost.

Die Stadtmusik Dornbirn präsentierte an diesem – von Isabella Blaser charmant moderierten – Abend, vom imposanten Auftakt bis zur Entfesselung, Musik vom Allerfeinsten. (BET)

 

 

 

 

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