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Kirchtürme auf Sendung

Das Aufstellen von Mobilfunk-Antennen sorgt immer wieder für Diskussionen. Auch rund 400 Kirchen in Österreich beherbergen Sendeanlagen - in Vorarlberg sind zwei funkende Kirchen bekannt. Handymasten Vlbg.

Über 700 Antennen gibt es in Vorarlberg, die Mobilfunkbetreiber versuchen, die wenig geliebten Empfangshelfer so spärlich und unauffällig wie möglich postieren – auch in Kirchtürmen. Die Diözesen in Österreich haben dazu unterschiedliche Vorgehensweisen: In Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich hat sich die katholische Kirche jedenfalls klar gegen die Anlagen ausgesprochen.

Zwei Türme im Land

Rund 400 Kirchen in Österreich beherbergen Sendeanlagen, schätzte eine Expertin von T-Mobile Austria, „wobei auch auf Grund der Verbote ein West-Ost-Gefälle herrscht”. In Vorarlberg sind lediglich zwei funkende Kirchen bekannt.

Die Mieten für Sendemasten auf Kirchtürmen variieren stark. Vor allem auf Grund der Lage und Reichweite liegen sie bei 200 bis 600 Euro im Monat. Eine Klausel findet sich in vielen Verträgen: Falls eine wissenschaftlich fundierte Gesundheitsgefährdung durch die Handymasten vorliegen würde, erklären sich die Handybetreiber bereit, die Masten sofort abzumontieren.

„Es geht vor allem um die Frage der gesundheitlichen Beeinträchtigung der Bevölkerung”, so Walter Buder, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Diözese Feldkirch. Solange es keine Gutachten gäbe, die von einer Ungefährlichkeit der Masten sprechen, würden keine neuen Masten aufgestellt. T-Mobile funkt seit Jahren bereits vom Kirchturm in Bezau, seit 2004 sendet One vom Turm der St.-Laurentius-Kirche in Bludenz. Diese bleiben bis zum Auslaufen des Vertrages in Betrieb. Üblicherweise laufen diese Mietverträge 15 bis 20 Jahre.

Am anderen Ende Österreichs sieht es komplett anders aus. Burgenland ist anders, meinte Lois Berger, Umweltbeauftragter und Leiter der Liegenschaftsverwaltung der Diözese Eisenstadt. 35 Kirchen beherbergen Sendeanlagen. „Wo andere sich aufregen, sagen die Leute hier: Endlich Empfang!” Die burgenländischen Pfarren wären sehr klein und daher froh über „die nicht unwesentlichen Einnahmen”, sonst „brauchen sie mehr Geld von der Diözese”. Denn die Mieteinnahmen gehen direkt an die Pfarrgemeinde.

Alle Handymasten in Ihrer Nachbarschaft: www.senderkataster.at.

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